Gemische Gefühle im Aargau zu Ausbau des Bahnnetzes

Die Pläne des Bundes für den Ausbau des Bahnnetzes kommen im Aargau unterschiedlich an. Die zweite Röhre am Heitersberg wird von Baudirektor Peter Beyeler begrüsst.

Inakzeptabel sei aber, dass der Ausbau der Verbindungen Baden-Zürich nur in der teureren Variante von «Bahn 2030» vorgesehen sei.

Weitere Themen:

  • In den Plänen zum Ausbau der Bahninfrastruktur ist unter anderem der Heitersbergtunnel vorgesehen.
  • Der FC Leibstadt kann nicht mer in der zweiten Liga spielen und muss nun in die dritte Liga absteigen.

Beiträge

  • Aargau hat gemischte Gefühle für «Bahn 2030»

    Die Pläne des Bundes für den Ausbau des Bahnnetzes kommen im Aargau unterschiedlich an. Die zweite Röhre am Heitersberg wird von Baudirektor Peter Beyeler begrüsst.

    Inakzeptabel sei aber, dass der Ausbau der Verbindungen Baden-Zürich nur in der teureren Variante von «Bahn 2030» vorgesehen sei. Auch die Finanzierung der Bahnprojekte sei noch einmal zu überdenken, sagte Beyeler gegenüber Schweizer Radio DRS.

    Inakzeptabel sei insbesondere die Idee, dass die Kantone einen Teil der Einnahmen aus den Schwerverkehrsabgaben für «Bahn 2030» abgeben müssten. So könnten die Strassen im Aargau nicht mehr finanziert werden.

    Maurice Velati

  • Definitives Aus für die 1. Mannschaft des FC Leibstadt

    Am Freitag zog der Präsident des FC Leibstadt die erste Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurück. Grund: Die Mannschaft war - anstelle in einem klassischen Trainingslager - in Las Vegas «trainieren». Gegen einen Rückzug der Mannschaft wehrten sich jedoch fünf Vorstandsmitglieder, der Entscheid sei nicht mehrheitsfähig, meinten sie. Doch, sagt nun der Aargauische Fussballverband (AFV), der Rückzug der Mannschaft ist gültig. Und die erste Mannschaft des FC Leibstadt muss definitiv von der zweiten in die dritte Liga absteigen.

    Christiane Büchli

  • SP Aargau verliert weiteres Grossratsmitglied an die GLP

    Nach dem SP-Grossrat Roland Agustoni aus Rheinfelden AG im Januar läuft mit Christine Haller aus Reinach AG ein weiteres SP-Mitglied im Kantonsparlament zu den Grünliberalen (glp) über. Die SP bedauert den erneuten Austritt.

    Zugleich forderten die Sozialdemokraten Haller dazu auf, aus dem Grossen Rat zurückzutreten und ihr Amt der SP zur Verfügung zu stellen.

    Andreas Capaul

Moderation: Alex Moser, Redaktion: Christian Salzmann