Kein Steuerdeal zwischen AKW-Kantonen

Ein Abkommen zwischen den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern zur Verteilung von Steuergeldern von neuen Atomkraftwerken ist geplatzt. Jeder Kanton kämpft damit für sein eigenes AKW.

Weitere Themen dieser Sendung

  • Die Aargauer Regierung setzt nicht mehr ausschliesslich auf die «Integrative Schule».
  • Freitragsgast ist der Direktor der Solothurner Filmtage, Ivo Kummer.

Beiträge

  • 55'000 Menschen kamen für den Schweizer Film

    Ivo Kummer, der Direktor der Solothurner Filmtage, blickt auf eine erfolgreiche Woche zurück. Jedenfalls im kommerziellen Sinn. Aus künstlerischer Sicht jedoch hat Ivo Kummer den Schweizer Film an der Eröffnungsfeier vor einer Woche als «mutlos» bezeichnet.

    Hat er nun seine Meinung geändert? Und wie erklärt er sich, dass die «mutlosen» Filme so viel Publikum anziehen? Ivo Kummer ist Gast im Freitagsgespräch des Regionaljournals Aargau/Solothurn.

    Andrea Affolter

  • Aargauer Regierung will nicht mehr Videoüberwachung

    Sie lehnt einen Vorstoss der BDP ab. Die Regierung ist überzeugt, dass mehr Polizeipräsenz besser sei für die Sicherheit auf öffentlichen Plätzen als Videokameras. Im Übrigen erlaube das heutige Gesetz bereits die Installation von Videoüberwachung.

    Sechs Gemeinden hätten schon eine entsprechende Bewilligung erhalten.

    Roman Portmann

  • Steuerabkommen der AKW-Kantone geplatzt

    Die AKW-Standortkantone Aargau, Solothurn und Bern wollten die Steuereinkommen aus Atomstrom gerecht untereinander aufteilen, auch wenn am Schluss nur noch zwei von drei Atomkraftwerken nötig sein sollten und ein Kanton deswegen Steuerausfälle befürchten muss.

    Nun ist ein geplantes Steuerabkommen geplatzt  - aus rechtlichen und politischen Gründen.

    Remi Bütler

Moderation: Barbara Mathys, Redaktion: Christian Salzmann