Keine Fördergelder mehr für umweltgerechtes Bauen im Aargau

Der Kanton Aargau hat verschiedenen Personen, die ihre Häuser umweltgerecht sanieren, Fördergelder zugesagt. Nun muss der Kanton wegen Geldmangel zurückkrebsen.

Weiter in der Sendung:

  • keine neuen Gutachter im Gretzenbacher Feuerwehrunglücks-Prozess
  • Kanton Aargau will im nächsten Jahr früher Lehrer im Ausland suchen

 

Beiträge

  • Zu wenig Geld für Förderprogramm für Gebäudesanierungen

    Das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt verschickte diese Woche Brief an Hausbesitzer, mit dem Vermerk: «Mit diesem Schreiben machen wir Sie (...) auf das Risiko aufmerksam, dass nicht alle Förderbeiträge auch tatsächlich ausbezahlt werden können».

    Das heisst, Förderbeiträge, die den Hausbesitzern bereits zugesagt wurden, können allenfalls nicht ausbezahlt werden. Dies deshalb, weil man mit Annahmen rechnen musste, sagte Werner Leuthard der Fachstelle Energie Kanton Aargau. Noch sei unklar wieviel Geld vom Bund bezahlt werde und ob wirklich 100 Prozent der Gesuche auch umgesetzt würden.

    Christiane Büchli

  • Feuerwehrunglück Gretzenbach: Prozess wie geplant

    Die Gutachter im Strafverfahren um den Einsturz einer Garage in Gretzenbach werden nicht ausgewechselt. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der vier angeklagten Baufachleute abgewiesen. Am 27. November 2004 war in einer Autoeinstellhalle in Gretzenbach ein Feuer ausgebrochen.

    Während der Löscharbeiten stürzte die Decke der Halle ein. Sieben Feuerwehrmänner wurden getötet, zwei weitere verletzt. Vor eineinhalb Jahren erhob die Solothurner Staatsanwaltschaft Anklage gegen sechs Personen.

     2009 hatten vier der angeklagten beim Amtsgericht Olten-Gösgen beantragt, durch einen neuen Experten ein Gutachten über die Einsturzgefahr der Halle erstellen zu lassen. Die bisherigen drei Sachverständigen seien wegen Befangenheit in den Ausstand zu versetzen und ihr Bericht aus den Akten zu weisen. Die Solothurner Justiz wies das Begehren ab. Zu Recht, wie nun das Bundesgericht bestätigt hat.

    Remo Vitelli

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Remo Vitelli