Pro Natura Aarau: Auengebiet Rietheim muss kommen

Die Umweltschutzorganisation Pro Natura schaltet sich öffentlich in die Diskussion über das umstrittene Auenschutzgebiet in Rietheim ein.

Weiter in der Sendung:

  • Eine Verkettung unglücklicher Umstände ist schuld am Hochwasser in Aarau von 2007
  • Ypsomed meldet Rückgang von Umsatz und Gewinn
  • Die Pychiatrischen Dienste Aargau rufen um Hilfe. Die Regierung hat offene Ohren

Beiträge

  • Ursachen für Hochwasser in Aarau 2007 geklärt

    Das Hochwasser im Sommer 2007 in Aarau ist durch eine Verkettung unglücklicher Umstände entstanden. Niemand kann für den Schaden von 28 Millionen Franken verantwortlich gemacht werden. Zu diesem Schluss kommen drei verschiedene Studien im Auftrag diverser Versicherungsgesellschaften.

    Unter anderem hätten die Behörden das Emme-Hochwasser falsch eingeschätzt und deshalb den Abluss aus dem Bielersee zu spät gedrosselt. Inzwischen seien verschiedene Fehler erkannt und behoben, erklärte Pierre-Yves Christen vom Aargauer Baudepartement gegenüber Schweizer Radio DRS. Einen garantieren Hochwasserschutz für die Quartiere entlang der Aare gebe es aber nicht.

    Maurice Velati

  • Pro Natura: Aue Rietheim ist Geschenk

    Ein Auengebiet am Rhein in Rietheim sei ein Geschenk, das vielen Generationen Freude machen werde. Das schreibt die Umweltschutzorganisation Pro Natura in einer Mitteilung. Pro Natura schaltet sich so öffentlich in die Kontroverse um das Auenschutzgebiet ein.

    In Rietheim gibt es Befürchtungen, der Rhein sei dann nicht mehr zugänglich. Und ein Bauer befürchtet, sein Hof werde häufiger überschwemmt. Pro Natura sagt, diese Probleme seien lösbar. Und die Organisation weist darauf hin, dass sie vom Kanton den Auftrag haben, den Auenschutzpark zu realisieren.

    Stefan Ulrich

  • Hilferuf der Aargauer Psychiatrie trifft auf offene Ohren

    Die Aargauer Psychiatrie genüge den Ansprüchen nicht. Dies sagten am Montag die drei neuen Chefärzte der Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG). Es brauche mehr Geld, um auf einen für die Schweiz durchschnittlichen Stand der Betreuung zu kommen.

    Beim Gesundheitsdepartement hat man für diese Forderung offene Ohren. Man sei an einer Weiterentwicklung der PDAG durchaus interessiert, heisst es dort.

    Alex Moser

Moderation: Stefan Ulrich