Schwanen-Pflege am Hallwilersee auf dem Prüfstand

Der Kanton Aargau will, dass die Schwäne am Hallwilersee weniger gehegt werden. Seit über 100 Jahren sorgt ein Verein dafür, dass die Population der Schwäne konstant bleibt und füttert im Winter die Tiere, damit diese nicht auf den landwirtschaftlichen Flächen nach Futter suchen.

Der Kanton will die Schwäne nun mindestens ein Jahr lang sich selber überlassen.

Weitere Themen:

  • Der erste runde Tisch zur Aargauer Bildungsreform stösst auf Zustimmung, bringt aber noch kaum Resultate. Man habe sich offen ausgetauscht, sagten Parteien-Vertreter nach dem Gespräch in Aarau.
  • In Villnachern haben sich fünf Kandidaten für die Gemeinderatswahl gemeldet. Auf Ende dieser Amtsperiode tritt die gesamte aktuelle Behörde zurück. Die Angst war deshalb gross, dass man zu wenig Kandidaten finde.
  • An der Solothurner Schultheaterwoche spielen 10 Schulklassen Theater - 1'500 Kinder schauen dabei zu. Die Schultheaterwochen werden bereits zum 17. Mal durchgeführt - mit grossem Erfolg.

Beiträge

  • Hallwilersee-Schwäne sollen «wilder» werden

    Seit über 100 Jahren reguliert der Verein «Schwanenkolonie Hallwilersee» den Bestand der Schwäne. Im Winter werden die Tiere gefüttert, im Frühling einzelne Eier aus den Nestern entfernt. Das will der Kanton Aargau nun nicht mehr.

    Die Schwäne sollen als Wildtiere, nicht als «Zootiere» leben, schreibt er im Informationsbulletin «Umwelt Aargau». Der Verein ist bereit, diesen Vorschlag ein Jahr lang als Experiment umzusetzen. Die Verhandlungen beider Parteien sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

    Links: siehe oben rechts

    Christiane Büchli

  • Tiere und ihre Haare in Mümliswil

    Das Museum HAARUNDKAMM in Mümliswil zeigt bis am 31. Oktober eine Sonderausstellung zum Thema Tiere und ihre Haare. Wofür brauchen die Tiere ihre Haare - und wofür brauchen wir Menschen die Haare der Tiere? Ein Ausflug ins haarige Tierreich.

    Christiane Büchli

Moderation: Maurice Velati, Redaktion: Stefan Ulrich