Solothurner Primarlehrer wollen weiterhin keine Schulnoten

Eine Umfrage unter Solothurner Lehrern und Schulbehörden zeigt: Schulnoten bis zur dritten Klasse sind weiterhin nicht gewünscht.

Weiter in der Sendung:

  • Junge Friedhofsvandalen von Oberrohrdorf müssen Strafarbeit leisten
  • Heimatschutz will nicht vor Bundesgericht wegen der Gondelbahn auf den Weissenstein

Beiträge

  • SO: Schulnoten in der 1. bis 3. Klasse?

    Das Solothurner Bildungsdepartement schlägt vor, die Schüler in der Unterstufe zweifach zu beurteilen: Zum einen mit einer «normalen» Schulnote von 1 bis 6, zum andern mit einer individuellen Beurteilung der Leistung.

    Der Verband der Solothurner Lehrerinnen und Lehrer (LSO) und der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter Solothurn (VSL) halten nichts von einer Wiedereinführung der Schulnoten in der Unterstufe.

    Roman Portmann

  • Oberrohrdorfer Friedhofsvandalen werden bestraft

    Die beiden sieben-jährigen Buben, die vor einem Monat den Friedhof Oberrohrdorf verwüstet haben, müssen Strafarbeit leisten. Die Schulpflege hat beschlossen, dass die Buben während der Frühlingsferien an vier Nachmittag auf dem Friedhof und in der Schule helfen müssen.

    Christian Salzmann

  • Heimatschutz zieht nicht vor Bundesverwaltungsgericht

    Das Bundesamt für Verkehr (BAV) muss beim Konzessionsverfahren für die neue Gondelbahn auf den Solothurner Hausberg Weissenstein nicht in den Ausstand treten. Der Schweizer Heimatschutz (SHS) ist mit seinem Ausstandbegehren beim Bund abgeblitzt.

       Der Entscheid des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) werde nicht ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen, teilte der SHS am Mittwoch mit. Er hatte gefordert, dass das BAV wegen seiner Befangenheit als Folge früherer Stellungnahmen in den Ausstand treten müsse.

    Christian Salzmann

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Alex Moser