Ständeratsnomination wühlt Aargauer SVP auf

Heute Dienstag nominiert die Aargauer SVP ihren Kandidaten für die Ständeratswahlen 2011. Der Parteitag sei ein «abgekartetes Spiel», so die Vorwürfe aus den eigenen Reihen.

Grund: die Ausgangslage für den Parteitag ist (zu) klar: Ulrich Giezendanner soll den langjährigen Ständerat Maximilian Reimann ablösen. Reimann darf in der Politik bleiben, kommt aber auf die Nationalratsliste. Die offizielle Wahl ist am Dienstag Abend.

Weitere Themen in der Sendung:

  • Wettinger Gemeinderat möchte rasche Neunutzung der Klinik Sonnenblick
  • Co-Leiter des Stapferhaus Lenzburg wechsel zum Schweizerischen Alpinen Museum Bern

Beiträge

  • Aargauer SVP-Parteitag: «abgekartetes Spiel?»

    Heute Dienstag nominiert die Aargauer SVP ihren Kandidaten für die Ständeratswahlen 2011. Der Parteitag sei ein «abgekartetes Spiel», so die Vorwürfe aus den eigenen Reihen.

    Grund: die Ausgangslage für den Parteitag ist (zu) klar: Ulrich Giezendanner soll den langjährigen Ständerat Maximilian Reimann ablösen. Reimann darf in der Politik bleiben, kommt aber auf die Nationalratsliste. So haben es die beiden potenziellen Ständeratskandidaten untereinander verhandelt. Der Parteitag verkomme so zu einem «Abnickgremium», befürchten Aargauer SVP-Delegierte.

    Christiane Büchli

  • Gemeinderat Wettingen will Klinik Sonnenblick rasch neu nutzen

    Der Wettinger Gemeinderat ist im Gespräch mit dem Konkursamt Baden, dem Gesundheitsdepartement und der ehemaligen Klinikleitung. Besprochen wird eine rasche Neunutzung der Klink.

    Der Gemeinderat könnte sich vorstellen, bei einem Projekt Sonnenblick mit privaten Investoren eine Institution im Bereich der Langzeitpflege aufzubauen. Der Gemeinderat wirkt allerdings nur unterstützend. Momentan läuft das Konkursverfahren der Klinik Sonnenblick.

    Christiane Büchli

  • Stapferhaus-Co-Leiter neu Direktor Schweizerisches Alpines Museum

    Beat Hächler, derzeit Co-Leiter des Kulturzentrums Stapferhaus in Lenzburg, wird neuer Direktor des Schweizerischen Alpinen Museums (SAM) in Bern. Er löst im Oktober 2011 Urs Kneubühl ab, der in Pension geht. Beat Hächler war 18 Jahre für das Stapferhaus Lenzburg tätig.

    Dieses kündigte im April Hächlers Abgang an.

    Christiane Büchli

  • Fast 70 Prozent weniger Gewinn für EGL Laufenburg

    Die EGL Gruppe mit juristischem Sitz in Laufenburg (AG) erzielte im ersten Halbjahr deutliche weniger Gewinn. 69 Prozent weniger, das Unternehmensergebnis ist damit auf 38.4 Millionen Franken.

    Gründe seien höhere Ertragssteuern, die negative Kursentwicklung des Euro sowie tiefere Zinserträge, schreibt das Unternehmen. Weiter erzielte die EGL im ersten Halbjahr einen Geldfluss aus Geschäftstätigkeit von -66.3 Millionen Franken.

    Christiane Büchli

Moderation: Christiane Büchli