Untersuchungsbericht zur Strafanstalt Schöngrün

Die Solothurner Regierung präsentiert heute die Ergebnisse zur Administrativuntersuchung in Sachen Strafanstalt Schöngrün.

Diese machte im Frühling Schlagzeilen, weil ein Häftling seine minderjährige Tochter ins Gefängnis einschleuste und es danach offenbar zu sexuellen Handlungen mit anderen Insassen gekommen war.

Weitere Themen:

  • Aargauer Gemeinden bauen Schulden ab
  • Strasse in Obergösgen aus Sicherheitsgründen gesperrt

Beiträge

  • Sofortige Sperrung einer Strasse in Obergösgen

    Aus Sicherheitsgründen ist die Aarauerstrasse in Obergösgen per sofort zum Teil gesperrt. Untersuchungen des Solothurner Tiefbauamtes haben ergeben, dass eine Stützmauer zum Aarekanal hin nicht stabil genug sei. Deshalb wurde eine sofortige Sperrung der südlichen Fahrbahn verfügt.

    Der Kanton und die Gemeinde wollen nun die Strasse so bald wie möglich sanieren. Baubeginn ist frühestens im Frühling 2010.

    Maurice Velati

  • Aargauer Gemeinden bauen Schulden ab

    Die Aargauer Gemeinden konnten ihre Schulden im letzten Jahr senken. Pro Kopf sank die Schuld auf 260 Franken, was einem Minus von 18 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 entspricht. Dies zeigt die aktuelle Gemeindefinanzstatistik des Kantons. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Statistischen Amtes.

    Von den 229 Aargauer Gemeinden schrieben 83 Gemeinden 2008 ein Defizit. Insgesamt fehlten über 130 Millionen Franken.

    Maurice Velati

  • Gravierende Mängel in der Strafanstalt Schöngrün

    Eine Untersuchungskommission der Solothurner Regierung hat im Betrieb der Strafanstalt Schöngrün gravierende Mängel bei Sicherheit und Organisation festgestellt. Eine Verletzung der Dienstpflicht liege aber nicht vor, stellte die Kommission fest.

    Die Strafanstalt war im Frühling in die Schlagzeilen geraten, weil ein Insasse seine Tochter ins Gefängnis einschleusen konnte.

    Im Schöngrün wurden auch Drogen konsumiert und ein Schloss so manipuliert, dass Insassen das Gefängnis verlassen konnten. Als personelle Konsequenz muss der Gefängnisdirektor nun seinen Posten räumen und wird in eine Stabsfunktion versetzt.

    Eric Send

  • Verschiedene Poststellen in der Region gefährdet

    Die Schweizerische Post prüft weiterhin ihr Poststellen-Netz. In den Kantonen Aargau und Solothurn wurde bereits in diesem Jahr über das Schicksal von 10 Poststellen entschieden. Sieben davon verschwinden. Weitere 18 Poststellen bleiben gefährdet und werden bis 2011 noch überprüft.

    Betroffen sind unter anderem die Wynentaler Gemeinden Zetzwil und Oberkulm, Erlinsbach oder aber das Solothurnische Feldbrunnen.

    Roman Portmann

Moderation: Maurice Velati, Redaktion: Roman Portmann