Verurteilung im Fall Hoheisel

Ein 22-jähriger Mann ist vom Bezirksgericht Aarau wegen fahrlässiger Tötung, eventualvorsätzlicher schwerer Körperverletzung und Raufhandels zu 5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Verurteilte vor zwei Jahren den damals 19-jährigen Nicky Hoheisel mit einem Faustschlag tötete.

Weiter in der Sendung:

  • Josef Meyer Rheinfelden baut 75 Stellen ab. Der Hersteller von Güterwagen musste in nicht einmal einem Jahr einen Bestellrückgang von 90 Prozent hinnehmen.
  • Hörertelefon: Erneuter massiver Kostenanstieg im Gesundheitswesen. Aargauer und Solothurnerinnen müssen im nächsten Jahr durchschnittlich zehn Prozent mehr Krankenkassen-Prämien bezahlen.  Wir diskutieren im Studio mit der Gesundheitspolitikerin Barbara Roth und unseren Hörerinnen und Hörern.

Beiträge

  • 5 Jahre für die Tötung Nicky Hoheisels

    Das Bezirksgericht Aarau hat einen 22-jährigen Mann wegen einer tödlichen Schlägerei vor der Discothek Kettenbrücke zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt.

    Es sprach ihn am Mittwoch der fahrlässigen Tötung und der eventualvorsätzlichen schweren Körperverletzung sowie des Raufhandels für schuldig. Der Mann hatte am 22. Juli 2007 dem 19-Jährigen Nicky Hoheisel einenFaustschlag versetzt, der zum Tod führte. Die Tat sei unbegreiflich und nur mit der gefühlsmässigen Verarmung des Angeklagten möglich.

    Christiane Büchli

  • Keine Bahnwaggons mehr aus Rheinfelden

    Die Firma Josef Meyer Transport Technology steigt aus dem Bau von Eisenbahn-Güterwagen aus. 75 Arbeitsplätze im Werk in Rheinfelden gehen verloren.

    Es besteht ein Sozialplan, wie der letzte grosse Güterwagen-Hersteller der Nordschweiz mitteilte.Die Tochterfirma der Luzerner Josef Meier Holding konzentriert sich nun auf den Unterhalt von Güterwagen und die Produktion von Wagenteilen. Die Arbeitsplätze der darin beschäftigten 70 Mitarbeitenden bleiben erhalten.

    Remo Vitelli

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Remo Vitelli