Wettingen: Viel mehr tote Fische nach Pegel-Panne

Bei der Panne im Stausee Wettingen, bei der am Mittwoch der Pegel zu rasch gesenkt wurde, starben wahrscheinlich zehntausende von Fischen. Dies sagt der zuständige Fischereiaufseher.

Weiter in der Sendung:

  • Die Bürgerlichen Parteien von Grenchen haben am Donnerstagabend beraten, wie sie mit den Mobbingvorwürfen gegen den Stadtpräsidenten Boris Banga umgehen wollen.
  • Die Stadt Zofingen spürt im Rechnungsabschluss 2009 die Wirtschaftskrise, schreibt aber dennoch schwarze Zahlen.
  • Ein heute 24-jähriger Mann wird vom Bezirksgericht Baden verurteilt, weil er 2006 seinen Vater absichtlich erschossen haben soll.

 

Beiträge

  • Wettingen: Viel mehr tote Fische als angenommen

    Bei der Pegel-Panne im Stausee Wettingen am Mittwoch starben gemäss dem zuständigen Fischereiaufseher «zehntausende von Fischen». Bisher ging die Kraftwerksbetreiberin EWZ von 10'000 bis 15'000 toten Fischen aus.

    Am Mittwoch wurde im Stausee wegen einer Computerpanne der Pegel zu schnell abgesenkt. Die Fische konnten den Druckausgleich nicht bewältigen und verendeten.

    Eric Send

  • Grenchen: Vorstoss wegen Mobbingvorwürfen gegen Banga

    Die bürgerlichen Parteien von Grenchen haben am Donnerstagabend beraten, wie sie mit den Mobbingvorwürfen gegen den Stadtpräsidenten Boris Banga (SP) umgehen wollen. Sie einigten sich darauf, am kommenden Dienstag einen Vorstoss in den Gemeinderat einzubringen.

    Über den Inhalt dieses Vorstosses schwiegen sie sich jedoch aus. Boris Banga steht im Verdacht, Mitarbeitende des Stadthauses zu mobben.

    Roman Portmann

  • Zofingens Rechnung widerspiegelt die Wirtschaftskrise

    Die Stadt Zofingen schrieb im Jahr 2009 zwar schwarze Zahlen. Der Überschuss betrug aber nur noch 4.2 Millionen Franken, das ist 64 Prozent weniger als im Jahr 2008. Grund dafür seien die gesunkenen Steuereinnahmen, schreibt die Stadt Zofingen in einer

    Mitteilung. Im Gegenzug dazu seien die Ausgaben im Sozialbereich gestiegen.

    Roman Portmann

  • 6 ½ Jahre Gefängnis im Fall Mägenwil

    Das Bezirksgericht Baden hat einen heute 24-jährigen Mann wegen vorsätzlicher Tötung zu 6 ½ Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, im Herbst 2006 seinen eigenen Vater absichtlich erschossen zu haben.

    Der Anwalt des Verurteilten sagte nach dem Prozess, er werde das Urteil «mit grosser Wahrscheinlichkeit» anfechten.

    Roman Portmann

Moderation: Roman Portmann