Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Uni Basel steigt im Basler WM-Jahr ab abspielen. Laufzeit 04:51 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 17.02.2019.
Inhalt

Badminton Der SC Uni Basel Badminton steigt wohl aus der NLA ab

Noch ist die Meisterschaft in Gang, trotzdem sieht der SC Uni Basel keine Chance, sich noch in der NLA zu halten.

Der Niedergang des SC Uni Basel hat sich früh abgezeichnet: Die letzten neun Partien in der Clubmeisterschaft gingen allesamt verloren. Hauptgrund dafür ist das anhaltende Verletzungspech der Leistungsträger. So sagt Club-Präsident Jano Probst: «Wir haben sehr darunter gelitten, dass unser bester Spieler, Auslandprofi Toby Penty aus England, sehr oft verletzt war.» Und nicht nur das. Auch das einheimische Aushängeschild, Christian Kirchmayr, musste oft wegen Verletzungen passen.

Wir haben darunter gelitten, dass unser Auslandprofi Toby Penty, sehr oft verletzt war.
Autor: Jano ProbstPräsident Uni Basel Badminton

Rein rechnerisch könnte sich der SC Uni Basel zwar noch aus eigener Kraft retten. Dies sei jedoch unrealistisch, meint Jano Probst: «Dazu müsste der Zweitletzte noch Punkte abgeben und wir müssten das Punkte-Maximum holen. Das ist nicht realistisch.»

Da auch Spielerinnen und Spieler aus der Region signalisiert haben, dass sie aus persönlichen Gründen längerfristig nicht weiter auf NLA-Niveau spielen wollten, steht für den SC Uni Basel der Abstieg fest.

«Besonders bitter»

Das ist deshalb besonders bitter, weil im August die Weltmeisterschaften im Badminton in Basel stattfinden werden. Und diese hätte man gerne als Plattform auch für den Verein genutzt. «Wir wollten Christian Kirchmayr als Uni-Basel-Spieler an die WM begleiten», sagt Jano Probst. Dies ist nicht möglich, da Kirchmayr jetzt wohl wieder zu einem anderen Club wechseln wird, um weiterhin in der NLA spielen zu können.

Nun steht bei Uni Basel also der Gang in die NLB und ein Wiederaufbau mit eigenen Nachwuchsspielern sowie eine engere Zusammenarbeit mit Vereinen aus der Region an. Ein direkter Wiederaufstieg werde vorderhand aber nicht angestrebt.