Fussball-Campus für Nachwuchs-Spieler des FC Basel

Der FC Basel will auf dem Brüglinger Feld einen Campus für den Fussball-Nachwuchs bauen. Die jungen Spieler aus aller Welt sollen in einem speziellen Wohnheim auch betreut wohnen können.

Ausserdem

  • Polizei sucht Mittel gegen Spontan-Demonstrationen
  • Letzte Chance für das alte Kraftwerk Rheinfelden
  • Nazi darf Ehrendoktor-Titel der Universität behalten

Beiträge

  • Altnazi als Ehrendoktor - Geschichte holt Uni Basel ein

    Gerade im Jubeljahr zum 550. Geburtstag wird die Universität Basel mit Fragen zur Geschichte konfrontiert: 1973 verlieh sie dem deutschen Unternehmer und Mäzen Alfred C. Toepfer (†1993) den Ehrendoktor.

    Historische Forschungen zeigen aber, dass Toepfer im Dritten Reich nicht bloss Mitläufer, sondern aktiver Mittäter gewesen war. Auf neue Forschungsbeiträge, die Toepfers Hilfe an SS-Kriegsverbrecher nach dem Krieg belegen, mag die Uni aber noch nicht reagieren. Für eine kritische Aufarbeitung der Vergangenheit sei zu wenig Neues bekannt.

    Christoph Rácz

  • Bessere Betreuung des Basler Fussballnachwuches

    Gigi Oeri - die Präsidentin des Basler FCB - hat eine gemeinnützige Stiftung gegründet mit dem Zweck, den jugendlichen Nachwuchsspielern des Basler Fussballclubs eine solide Grundausbildung zu garantieren.

    Das ist deshalb sinnvoll, weil es nur etwa 10 Prozent der Nachwuchs-Spieler schaffen, in den FCB aufgenommen zu werden. 

    Maya Brändli

  • Saubannerzüge - Behörden sind ratlos

    Wer hinter der Verwüstung der Freien Strasse vom letzten Freitag steckt, bleibt unklar. Die Basler Staatsanwaltschaft vermutet die Täter wie schon bei den Ausschreitungen vom 1.Mai im linksautonomen Lager, dies wegen den Sprayereien, die sie hinterlassen haben.

    Die Basler Polizei diskutiert heute mögliche Massnahmen gegen Saubannerzüge, zum Beispiel den vermehrten Einsatz von mobilen Polizeicontainern an belebten Orten der Stadt. Eine wirksame Strategie ist bisher nicht in Sicht.

    Anita Vonmont

  • Letzte Chance für altes Kraftwerk Rheinfelden

    Am Donnerstag treffen sich die Interessengemeinschaft Pro Steg und die beiden Stadträte von Rheinfelden (D/CH) mit der Umweltministerin von Baden-Württemberg. Thema ist das alte Kraftwerk von Rheinfelden.

    Nach Einschätzung der IG Pro Steg kam das Gespräch mit der Ministerin aufgrund von internationalem Druck zustande. Mehrere Organisationen setzten sich in den letzten Wochen nämlich für den Erhalt des alten Kraftwerkes ein. Wie die IG am Dienstag vor den Medien sagte, hofft man, in letzter Sekunde einen Weg zu finden, um dieses Kraftwerk als Industrie-Denkmal zu erhalten.

    Stefan Ulrich

Moderation: Christian Hilzinger