Zukunft des Landhof-Areals umstritten

Die Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rats ist uneins, wie es mit dem Landhof im Kleinbasel weitergehen soll. Die Mehrheit will das Land mit drei Gebäuden und 80 Wohnungen überbauen, wie es auch die Regierung vorschlägt.

Eine Minderheit will jedoch den Sportplatz grün belassen, wie es die Initiative verlangt.

Ausserdem

  • Europa-League: FCB spielt gegen Baku in Aserbeidschan
  • Carrotmob: Positive Form des Konsumenten-Protests
  • Wochengäste: Tierschutz kritisiert Novartis-Tierlabor

Beiträge

  • St. Johann: Ein Quartier wandelt sein Gesicht

    Das St. Johann-Quartier hat sich in den letzten Jahren so stark verändert wie kein anderer Basler Stadtteil. Trotzdem verstehen sich die 'Urbewohner' des Quartiers teilweise noch als Angehörige eines echten Arbeiterquartiers.

    Gleichzeitig ziehen Hunderte von Neuzuzügern in grosse, teilweise teure neue Wohnungen ein. Das St. Johann wird schicker, da und dort - das jahrhundertealte Negativ-Image der 'Gerümpelkammer' der Stadt ist es trotzdem noch nicht ganz los geworden.

    Gaudenz Wacker

  • Wochengäste: Tierschutz kritisiert Novartis-Versuchs-Labors

    Vom Brandanschlag auf das Ferienhaus des Novartis-Chef Daniel Vasella distanziert sich der Schweizer Tierschutz STS. Hingegen kritisiert Tierärztin Julika Fitzi vom STS die Tierversuche der Novartis.

    Der Konzern-Forschungsleiter von Novartis, Paul Herrling, weist dagegen auf die hohen Standards hin, die in allen Novartis-Labors weltweit herrschen.

    Christian Hilzinger

  • Landhof spaltet Baukommission

    Die Bau- und Raumplanungskommission des Basler Grossen Rates ist bei der Frage nach der Zukunft des Landhof-Areals gespalten: Eine knappe Mehrheit ist für den Gegenvorschlag der Regierung zur Initiative 'Der Landhof bleibt grün'.

    Eine Minderheit dagegen sagt Ja zur Initiative und hat einen eigenen Bericht zum Geschäft verfasst.

    Gaudenz Wacker

  • Carrot-Mob: eine amerikanische Idee kommt nach Basel

    Carrot-Mob - das heisst, Konsumenten werden per Facebook oder SMS, aber auch Mund-zu-Mund-Propaganda in ein bestimmtes Lebensmittel-Geschäft gelotst. Der Umsatz, den ein Laden so erzielt, wird in die eigene Nachhaltigkeit investiert.

    Diese Idee aus den USA wurde heute als Schweizer Premiere in Basel umgesetzt - durchaus mit Erfolg.

    Peter Bollag

Moderation: Christian Hilzinger