Bernische Pensionskasse: Gesundheitsbereich springt ab

Das grosse Berner Inselspital mit rund 6500 Angestellten ist der zweitgrösste Kunde der bernischen Pensionskasse. Aber der Grosskunde hat Absprung-Absichten - weil er ein günstigeres Angebot mit einem Primatwechsel zum Beitragsprimat fordert.

Andere Kunden im Gesundheitswesen denken in die gleiche Richtung. Aber genau das kann die BPK - noch - nicht bieten.

Beiträge

  • Pensionskasse BPK: Berner Inselspital lässt den Muskel spielen

    Das grosse Berner Inselspital steigt bei der bernischen Pensionskasse aus, wenn das Versicherungssystem nicht ändert und die Kosten sinken. Andere Kunden aus dem Gesundheitsbereich erwägen ebenfalls einen Wechsel.

    Das setzt nicht nur die Kasse unter Druck, die damit einen Fünftel der Versicherten, anderthalb Milliarden Franken Kapitals und den zweitgrössten Kunden verlieren würde. Sondern auch die Politik, die einen Primatwechsel der BPK auch wegen des Widerstandes der Gewerkschaften auf die lange Bank geschoben hat.

    Christian Strübin

  • Neues Berner Stadtspital soll 2015 fertig sein

    Die Leitung der 'Spital Netz Bern AG', zu welcher 7 Spitäler in und um Bern gehören, will möglichst bald ein neues Spital bauen. Wenn für 250 Millionen Franken ein Ersatz der alten Stadtspitäler Ziegler und Tiefenau gebaut werde, könne das einen Spareffekt von 15 bis 25 Prozent bringen.

    Das würde die absehbaren Finanzprobleme des Berner Spitalnetzes weitgehend lösen, sagen die Verantwortlichen. Wo das neue Spital gebaut werden soll, ist noch offen.

Moderation: Elisa Häni, Redaktion: Elisa Häni