BLS machte im 2009 Gewinn - trotz Verluste bei der Fracht

Die BLS-Züge, der Autoverlad am Lötschberg und die BLS-Busse beförderten im vergangenen Jahr leicht mehr Passagiere als im Jahr davor. Gar einen Anstieg um 28,8 Prozent gab es bei den Schiffs-Betrieben im Berner Oberland. Der Konzerngewinn der BLS AG lag bei 12,9 Millionen Franken.

Hingegen verzeichnet BLS Cargo einen Verlust von 3,6 Millionen Franken, daran sei die Wirtschaftskrise schuld, teilt das Unternehmen mit.

Weiter in der Sendung:

  • Wie der Kanton Bern seine Kultur inventarisieren will.

Beiträge

  • BLS 2009: 12,9 Mio Gewinn dank speziellen Gründen

    Wachstum an allen Fronten, ausser bei der Fracht, die von der Wirtschaftskrise getroffen wurde. Trotzdem beinahe 13 Mio Gewinn - sechs mal mehr als 2008. So schliesst die BLS-Gruppe das Jahr 2009 ab.

    Das gute Ergebnis hat zwei Gründe, die sich nicht mehr wiederholen: Ein Gewinn von 11 Mio aus einem amerikanischen Leasing-Vertrag und weniger hohe Sanierungskosten der Pensionskasse. Ohne diese Sondereffekte wäre der BLS-Jahresgewinn in der Grössenordnung von ein paar hunderttausend Franken.

    Trotz der dünnen Gewinn-Decke hat die BLS grosse Ausbaupläne - mit neuem Rollmaterial und dem Wunsch nach einem Ausbau des Lötschberg-Basistunnels, des Hauptbahnhofs Bern und eines 3. Geleises im Aaretal. Zudem will die BLS am Lötschberg-Autoverlad künftig mehr verdienen weder einen knappen Rappen pro Fahrzeug.

    Christian Strübin

  • Burger wollen Amtshaus Wimmis kaufen

    Die Burgergemeinde Wimmis hat dem Kanton Bern für das Amthaus in Wimmis ein Kaufangebot vorgelegt. Die Räume sollen zu öffentlichen Zwecken genutzt werden, etwa als Büros oder Mehrzweck-Räume. Die Einwohnergemeinde unterstützt das Engagement der Burgergemeinde.

    Seit Anfang 2010 braucht der Kanton das Amthaus Wimmis nicht mehr, wie 11 andere Schlösser und Amtshäuser.

  • Diebe im Wallis verhaftet

    Die Walliser Kantonspolizei hat zwei Männer verhaftet, die für mehrere Einbruchdiebstähle im Wallis verantwortlich sein sollen: Unter anderem sollen sie Baumaterial und Baumaschinen im Wert von mehr als 100-tausend Franken gestohlen haben, dazu aus Wohnungen und Häusern Bilder, Bücher und Silber.

  • Erstes Inventar für die Berner Kultur

    Im Auftrag des Bundes soll die gelebte Kultur im Kanton Bern erfasst und in einem Inventar zusammengetragen werden. Dialekte, Bräuche, Musik, Feste, aber auch moderne Kulturformen sollen so inventarisiert werden. Das Projekt wird unter der Leitung des Kurszentrums Ballenberg durchgeführt.

    Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 031 633 85 85, beim Kurszentrum Ballenberg oder beim kantonalen Amt für Kultur.

    Jörg André

Moderation: Elisa Häni, Redaktion: Elisa Häni