Mitarbeiter der Karton Deisswil suchen nach Zukunftsperspektiven

Am Montag hätte die Karton Deisswil ihren Betrieb nach den Osterferien wieder hochfahren sollen.

Nach der in der letzten Woche überraschend angekündigten Schliessung trafen sich die Angestellten nun am Morgen zur Betriebsversammlung, an der sie über Unterstützungsmassahmen und Pläne für einen Sozialplan informiert wurden. Als erster Schritt wurde auf dem Fabrikgelände ein Jobcenter eröffnet, in dem den Arbeitern bei der Stellensuche geholfen wird.

Weitere Themen:

  • WIFAG wird nicht an die deutsche manroland verkauft
  • Groupe E steigt aus Kohlekraftwerk in Norddeutschland aus
  • Reportage aus der Brunnenkressezucht im Oberaargau

 

Beiträge

  • WIFAG Bern - Verkauf nach Deutschland geplatzt

    Die traditionsreiche Berner Druckmaschinen-Fabrik WIFAG wird nicht nach Deutschland verkauft.

    Die monatelangen Verhandlungen mit dem deutschen Branchenriesen Manroland wurden einvernehmlich eingestellt, weil man sich nicht fand. WIFAG versucht nun den Alleingang als Service-Unternehmen für ihre, in der ganzen Welt verstreuten Druckmaschinen und verhandelt darüber sofort mit den wichtigsten Kunden. Wie viele der noch rund 200 Stellen damit erhalten bleiben, muss sich weisen. WIFAG-CEO Werner Tschan schliesst einen weiteren Stellenabbau jedenfalls nicht aus. Die Gewerkschaften reagieren alarmiert.

    Christian Strübin

  • Mitarbeiter der Karton Deisswil suchen nach Zukunftsperspektiven

    Am Montag hätte die Karton Deisswil ihren Betrieb nach den Osterferien wieder hochfahren sollen.

    Nach der in der letzten Woche überraschend angekündigten Schliessung trafen sich die Angestellten nun am Morgen zur Betriebsversammlung, an der sie über Unterstützungsmassahmen und Pläne für einen Sozialplan informiert wurden. Als erster Schritt wurde auf dem Fabrikgelände ein Jobcenter eröffnet, in dem den Arbeitern bei der Stellensuche geholfen wird.

    Sabine Gorgé

  • Im Oberaargau wächst Brunnenkresse im Wasser

    Die Brunnenkresse-Zucht von Mathias Motzet im bernischen Wynau ist die einzige der drei Zuchten in der Schweiz, die ihre Pflänzchen im Wasser aufzieht. Vor über 100 Jahren begann Motzets Grossvater damit, den würzigen Salat anzubauen.

    Das Wasser für die Bio-Brunnenkresse fliesst aus einer Quelle direkt in die Zuchtbecken. Geernet wird alle paar Wochen, je nach Saison. Dabei steht Motzet in hohen Fischer-Stiefeln im Wasser und erntet von Hand mit einer Garten-Schere.

    Maria Wieland / Toni Koller

  • Freiburger Regierung begrüsst Kohlekraftwerk-Ausstieg der Grou...

    Das freiburgisch-neuenburgische Energie-Unternehmen gibt seine Beteiligung am geplanten Kohlekraftwerk im norddeutschen Brunsbüttel auf.

    Das Projekt sei im Verzug, entspreche nicht mehr den ursprünglichen Zielen der Groupe E und garantiere keinen Bezug von Strom zum Selbskostenpreis. Zudem werde der CO2 Ausstoss nicht abgefangen. Umweltkreise und die SP Freiburg begrüssen den Ausstiegsentscheid. Für den Staatsrat passt der autonome Beschluss der Groupe E in die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Energiepolitik des Kantons.

    Herbert Ming

Moderation: Elisa Häni, Redaktion: Priska Dellberg