Referendum gegen bernisches Energie-Gesetz kommt

In der März-Session hat das bernische Kantonsparlament das neue Energiegesetz verabschiedet - Streitpunkte sind Energie-Etikette, Druck auf Haus-Sanierungen und zusätzliche Abgaben auf Strom. Das soll jetzt das Volk entscheiden. Die Wirtschaft ergreift das Referendum gegen das Gesetz.

Weiter in der Sendung:

  • 2009 brachte der Jungfraubahn-Gruppe ein Rekordgewinn von 22 Mio Franken ein.
  • Tamedia kämpft auch auf dem Platz Bern gegen Inseratenschwund in den Zeitungen
  • Der Kanton Wallis will es den Angehörigen etwas leichter machen, ihre Senioren zu pflegen.

Beiträge

  • Mehr Kurzzeit-Betten in Walliser Altersheimen

    Der Kanton Wallis möchte mehr Plätze in Altersheimen schaffen für Pflegebedürftige, die nur kurz dort bleiben.

    Die Tagesstrukturen seien noch zu wenig entwickelt aber sehr wichtig für pflegende Angehörige, die rund um die Uhr einer hohen Belastung ausgesetzt sind, begründet die Walliser Gesundheitsdirektion. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Kurzaufenthaltsbetten beinahe verdreifacht werden, auf 280 Betten. Ausbauen will der Staatsrat auch das Angebot der Spitex.

    Priska Dellberg

  • Referendum gegen Bernisches Energiegesetz kommt

    In der März-Session hat das bernische Kantonsparlament das neue Energiegesetz verabschiedet. Streitpunkte sind Energie-Etikette, Druck auf Haus-Sanierungen und zusätzliche Abgaben auf Strom. Nun soll das Volk entscheiden.

    Eine breite bürgerliche Allianz aus Parteivertretern und Wirtschaftsverbänden, etwa die LOBAG und der HIV, ergreift das Referendum gegen Teile des Gesetzes.

    Sabine Gorgé

  • Mobiliar-Versicherung mit hohem Jahresgewinn

    Die Berner Versicherungsgruppe Mobiliar hat 2009 den Gewinn deutlich gesteigert. Sie profitierte insbesondere vom Finanzergebnis. Der Gewinn beträgt beinhahe 394 Millionen Franken.

    Als Unternehmen mit genossenschaftlicher Basis will die Mobiliar ihre Versicherten am Erfolg teilhaben lassen, vorgesehen sind verschiedene Prämienreduktion von insgesamt über 100 Millionen Franken.

    Christian Strübin

Moderation: Christian Strübin, Redaktion: Christian Strübin