Schafhausen fühlt sich gleich doppelt verraten

Wenn Ende Monat 150 Asylsuchende ins ehemalige Schulhaus des Emmentaler Dorfes Schafhausen ziehen, verdoppelt sich die Bevölkerungszahl auf einen Schlag. Die Bewohner fühlen sich von den Behörden hintergangen. Und gleichzeitig von jenen missbraucht, die ihre fremdenfeindliche Suppe kochen.

Das Schulhaus in Schafhausen im Eemmental.
Bildlegende: Das Schulhaus, das zum Asylzentrum werden soll. SRF

Eine Reportage aus Schafhausen zeigt die Gegensätze auf.
Live im Studio diskutieren Anne-Marie Saxer von der Berner Kirche und Reto Müller von der Asylkommission über aufgeworfene Gräben und versöhnliche Massnahmen.

Moderation: Jörg André, Redaktion: Joël Hafner