Vorbereitungskurse für Auslandschweizer vor dem Aus?

An der Universität Freiburg gibt es seit bald 50 Jahren Vorbereitungskurse für Auslandschweizer und Ausländer aus Schwellenländern, die in der Schweiz studieren möchten. Sie werden gezielt auf die Hochschulen vorbereitet.

Nun haben sich der Bund und einige Universitätskantone zurückgezogen, sie haben bisher über  zwei Millionen Franken für diese Ausbildung bezahlt. Nun versuchen die Anbieter, sich anders zu organisieren. Es zeichnet sich eine Westschweizer Lösung ab: Die Kantone Genf und Freiburg haben bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesichert. Ohne die Hilfe des Kantons Bern, der sich noch nicht entschieden hat, kann das Programm nicht zweisprachig weiterlaufen.

Weitere Themen:

  • Knatsch am Berner Stadttheater
  • Walliser Langzeitpatienten müssen in Zukunft mehr aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen
  • Gründe für die Kostenüberschreitung beim Briger Sportzentrum

 

Beiträge

  • Gründe für die massiven Mehrkosten beim Briger Sportzentrum

    Im letzten Juni stimmte die Bevölkerung von Brig über einen 16-Millionen-Kredit für den Bau eines Sport- und Freizeitzentrums ab. Dieser wurde mit grossem Mehr angenommen. Vor einigen Wochen stellte sich heraus, dass der Bau fast 5.5 Millionen Franken teuer wird als ursprünglich geplant.

    Am Mittwoch hat die Stadt die Gründe für die Mehrkosten dargelegt. Unter anderem habe sich herausgestellt, dass eine Verdoppelung der Garderoben und Zuschauerplätze nötig sei. Brig als Energiestadt muss sich zudem auch beim Bau des Sportzentrums an den teureren Minergiestandard halten. Die Urversammlung muss den Mehrkosten am 20. Mai zustimmen.

    Priska Dellberg

  • Ältere Walliser müssen einen Teil der Pflegekosten selber zahlen

    Nach einer kontroversen Diskussion hat das Walliser Kantonsparlament am Mittwoch entschieden, dass Langzeitpatienten, etwa ältere Menschen im Pflegeheim, künftig bis zu 20 Prozent der Pflegekosten selber bezahlen müssen. Dieser Beitrag kann je nach Lebenssituation des Patienten reduziert werden. Vor allem Oberwalliser Parlamentarier haben sich gegen diese zusätzliche Belastung von monatlich bis zu 600 Franken pro Person gewehrt.  Die Kantonsregierung hat den entsprechenden Antrag damit begründet, dass diese Entlastung der Krankenkassen vom Bund beschlossen worden sei. Wenn nicht der Patient selber dafür aufkomme, müsse das der Kanton tun.

    Reinhard Eyer

  • Bern Mobil will Abfallsünder umerziehen

    Benutzer des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Bern sollen ihren Abfall künftig in den Eimern an den Haltestellen entsorgen und nicht in Tram und Bus liegen lassen. Das wünscht sich das Berner Transportunternehmen.

    Mit einer besonderen Anreiz-Aktion sollen Passagiere zu diesem Verhalten motiviert werden. 200 Tonnen Abfall gilt es Jahr für Jahr zu entsorgen. Dabei entstehen Kosten in siebenstelliger Höhe. Bern Mobil plant ausserdem, sämtliche Abfalleimer in den Trams und Bussen zu entfernen. Ohne Entsorgungsmöglichkeit verkehrt derzeit bereits rund ein Viertel der Fahrzeuge.

    Michael Sahli

  • Vorbereitungskurse für Auslandschweizer vor dem Aus?

    An der Universität Freiburg gibt es seit bald 50 Jahren Vorbereitungskurse für Auslandschweizer und Ausländer aus Schwellenländern, die in der Schweiz studieren möchten. Sie werden gezielt auf die Hochschulen vorbereitet.

    Nun haben sich der Bund und einige Universitätskantone zurückgezogen, sie haben bisher über  zwei Millionen Franken für diese Ausbildung bezahlt. Nun versuchen die Anbieter, sich anders zu organisieren. Es zeichnet sich eine Westschweizer Lösung ab: Die Kantone Genf und Freiburg haben bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesichert. Ohne die Hilfe des Kantons Bern, der sich noch nicht entschieden hat, kann das Programm nicht zweisprachig weitergeführt werden.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Jörg André, Redaktion: Priska Dellberg