EMS erholt sich

Die Ems-Chemie erhält wieder mehr Aufträge aus der Autoindustrie. Seit Wochen läuft das Geschäft besser als erwartet, es werden am Werksort Domat/Ems Leute eingestellt und Investitionspläne wieder aufgegriffen.

Für die Konzernchefin Magdalena Martullo ist die Krise vorbei, wie sie im Interview sagt.

 

Weiter in der Sendung:

  • Die Regierung will ein neues Verwaltungsegbäude für  88 Mio. Franken, dem Parlament werden 3 Varianten vorgelegt
  • Ein Materialfehler war die Ursache für einen Flugunfall bei Zernez im 2006 bei dem 2 Menschen starben
  • 15 Jahre Haft für ein Tötungsdelikt in Herisau, das ist bereits der dritte Schuldspruch

Beiträge

  • Ems-Chemie erholt sich von der Krise

    Die Wirtschaftskrise hat im ersten Halbjahr auch dem grössten privaten Arbeitgeber in Graubünden, der Ems-Chemie, zu schaffen gemacht. War im Herbst von einem «Silberstreifen am Horizont» die Rede, so sind die Zeichen jetzt nochmals deutlich optimistischer.

    Auch Investitionen auf dem Werkplatz Domat/Ems sind jetzt wieder ein Thema. Dies erklärt Konzernchefin Magdalena Martullo im Interview.

     

     

    Georg Fromm

  • Unverletzt nach 100-Meter-Sturz

    Der Chauffeur eines Lieferwagens hat am Dienstagmorgen am Flüelapass alle Schutzengel auf seiner Seite gehabt: Der Mann stürzte mit dem Fahrzeug 100 Meter einen steilen Abhang hinunter und konnte das Wrack anschliessend unverletzt verlassen.

    Kurz nach dem Selbstunfall wurde der Flüelapass aus Sicherheitsgründen gesperrt. Mit der Bergung des abgestürzten Lieferwagens musste deshalb zugewartet werden(sda).

  • Neues Verwaltungsgebäude für 88 Mio.

    Die Bündner Regierung will alle Verwaltungsangestellten unter einem Dach vereinen, in einem Neubau auf dem Kasernenareal in Chur. Doppelspurigkeiten könnten dadurch vermieden und teure Sanierungen umgangen werden. Drei Varianten stehen im Parlament zur Diskussion.

    Sara Hauschild

  • Kantonsbudget erstmals mit roten Zahlen seit 6 Jahren

    Das Bündner Parlament hat das Budget 2010 genehmigt. Bei Einnahmen von 2,4 Mia. Franken sieht es ein Defizit von 37 Mio. Franken vor. Es ist das erste Mal, seit 6 Jahren, dass der Kanton Graubünden mit roten Zahlen rechnet.

    Die Investitionen sind trotzdem so hoch wie nie, möglich ist dies dank dem gesunden Finanzpolster des Kantons.

Moderation: Riccarda Simonett