Graubünden kämpft gegen neue Blechlawine

Der Kanton Graubünden hat Angst vor einer neuen grossen Blechlawine, welche über die A13 rollen könnte: In diversen Medien wurde nämlich darüber spekuliert, dass die Sanierung des Gotthardtunnels viel länger gehe als geplant. Das würde bedeuten, dass der Verkehr übers Bündnerland fliesse.

Die Regierung wehrt sich deshalb heute schon in Bern und verlangt, dass der Verkehr verteilt werde und die Gotthardschliessung nicht zu lange dauere.

Weiter in der Sendung

  • Keine Politik - dafür Fussball: der Bündner Grossrat Romedi Arquint kommentiert live das Schweizer WM-Spiel... und die Politik
  • Kein Wappen am neuen Eingang zum grossen Rat
  • Keine Einsprachigkeit in den Bündner Gerichten
  • Keine Einheitskasse in Graubünden
  • Keine Ahnung von der Jugendsprache ... haben Bündner Parlamentarier

Beiträge

  • Graubünden kämpft gegen neue Blechlawine

    Der Kanton Graubünden hat Angst vor einer neuen grossen Blechlawine, welche über die A13 rollen könnte: In diversen Medien wurde nämlich darüber spekuliert, dass die Sanierung des Gotthardtunnels viel länger gehe als geplant. Das würde bedeuten, dass der Verkehr übers Bündnerland fliesse.

    Die Regierung wehrt sich deshalb heute schon in Bern und verlangt, dass der Verkehr verteilt werde und die Gotthardschliessung nicht zu lange dauere.

    Pius Kessler

  • Gerichte in drei Sprachen

    Bündner Gerichte sollen in allen drei Kantonssprachen tagen. Bei der Wahl von Richterinnen und Richtern sind alle Amtssprachen "gebührend zu berücksichtigen". CVP und SP setzten sich im Kantonsparlament mit dieser Forderung durch.

    Niemand solle sich vor Gericht in einer Fremdsprache verteidigen müssen, lautete das griffigste Argument der Befürworter. Sie riefen dazu auf, Graubündens Einstehen für die Dreisprachigkeit kein blosses Lippenbekenntnis sein zu lassen. Zur Zeit gebe es keinen Richter, der eine Verhandlung vollumfänglich auf Italienisch führen könne.

    FDP, grosse Teile der BDP sowie die Regierung warnten vergeblich, die Sprachkompetenz der Richter über deren fachliche Fähigkeiten zu stellen. Eine Sprachenquote schränke die Auswahl von Richtern erheblich ein. Der Sprachenartikel wurde mit 59 zu 42 Stimmen angenommen.

    regi.online / sda

Moderation: Sara Hauschild, Redaktion: Pius Kessler