AR: Tötungsdelikt erneut vor Gericht

Das Kantonsgericht von Appenzell Ausserrhoden hat sich mit einem Tötungsdelikt aus dem Jahr 2005 zu befassen. Bei der Untersuchung und Aburteilung des Falles war die Einbeziehung des Hauptzeugen vergessen worden.

Das Bundesgericht reagierte mit einer scharfen Rüge und verlangte die Neubeurteilung. Bei dem Fall geht es um die Tötung eines 38jöhrigen Griechen durch einen heute 35jöhrigen Serben auf offener Strasse in Herisau.

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  • Gericht muss Tötungsdelikt neu beurteilen

    Das Kantonsgericht von Appenzell Ausserrhoden hat bei der Beurteilung eines Tötungsdeliktes aus dem Jahr 2005 schwere Fehler gemacht. Jetzt muss der Fall auf Anweisung des Bundesgerichtes neu verhandelt werden.

    Bei der Untersuchung und Aburteilung des Falles war die Einbeziehung des Hauptzeugen vergessen worden. Das Bundesgericht reagierte mit einer scharfen Rüge und verlangte die Neubeurteilung.

    Am Dienstag tagt das Gericht in Herisau unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Beim Fall geht es um die Tötung eines 38jährigen Griechen auf offener Strasse. Schon die erste Verhandlung musste damals aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Das Gericht verurteilte den Täter damals zu zehn Jahren Freiheitsentzug.

    Pius Kessler / sda

Moderation: Katrin Keller, Redaktion: Peter Traxler