Besserer Schutz für Wildtiere

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden möchte seine Wildtiere besser schützen. Darum richtet er im Appenzeller Hinterland eine Wildruhezone ein. Dieses Vorhaben passt aber nicht allen: nach Ablauf der Vernehmlassung sind beim Kanton acht Einsprachen eingegangen.

Bedenken gibt es aus dem Tourismus und von den Umweltverbänden.

Weitere Themen:

  • Gesundheitszustand der Ostschweizer Wirtschaft
  • Berufsexpo in Rapperswil-Jona
  • Viele wollen Toggenburger Klang-Wellness testen

Beiträge

  • Ausserrhoder Wildtiere sollen zur Ruhe kommen

    Der Kanton Appenzell Ausserrhoden will seine Wildtiere besser vor Ruhestörungen durch den Menschen schützen. Deshalb will der Kanton im südlichen Hinterland eine sogenannte Wildruhezone errichten. Diese regelt Aktivitäten wie Skifahren, Schneeschuhlaufen, Campieren und Biken.

    Sportler in freier Natur müssen in der geplanten Wildruhezone auf den markierten Wegen bleiben. Hunde haben Leinenpflicht.

    Sascha Zürcher

  • Wer wird Gratis-Ferientester im Toggenburg?

    Toggenburg Tourismus und Klangwelt Toggenburg haben 40 Personen gesucht, die das neue Angebot der Klangwellness testen wollen. Rund 600 Bewerbungen sind eingegangen.

    Ausgewählt werden die originellsten Begründungen, wieso gerade er oder sie die richtige Person ist, um als Gratis-Ferientester im Toggenburg zu wirken.

  • Die Qual der Berufswahl

    Die Berufsexpo in Rapperswil-Jona im Kanton St. Gallen soll für Klarheit sorgen. Jugendliche der zweiten Oberstufe aus der Region können dort Veranstaltungen besuchen, die sie über verschiedene Berufe informieren.

    Dabei sorgen 130 Fachleute mit Postenlauf, Vortrag oder Diskussionen für Einblicke in die Praxis.

    Das Pilotprojekt soll den Schülerinnen und Schülern die Entscheidung für einen Beruf bereits vor dem Schnuppern erleichtern, sagt Projektleiter Jan Vosse.

    Lea Fürer

  • Der Aufschwung kommt - bald!

    Zwar steckt die Ostschweizer Wirtschaft noch immer in der Krise, doch die Stimmung bei den Unternehmern schlägt ins Positive um. Laut einer Studie der St. Galler Firma Ecopol AG ist mit einem baldigen Aufschwung zu rechnen - und mit positiven Impulsen für den Arbeitsmarkt.

    Peter Traxler

  • Aus "Zürcher Gespenst" wird ein Partner

    Der Widerstand der Ostschweizer Kantone gegen die mächtige Metropolitan Konferenz Zürich ist zu Ende: Die Konferenz der Ostschweizer Kantonsregierungen hat beschlossen, dass mit der Metropolitan Konferenz Zürich enger zusammengearbeitet werden soll.

     Und: Immer mehr Ostschweizer Kantone, Städte und Gemeinden werden Mitglied bei der Zürcher Organisation.

    Der Präsident der Ostschweizer Kantonsregierungen, der Glarner Regierungsrat Robert Marti sagt, dass die Ostschweiz zuerst ein 'Zürcher Gespenst' an die Wand gemalt hätten. Nach diversen Gesprächen zeige sich die Organisation aber nun eher als Partner denn als Gegner.

    Pius Kessler

  • Thurgau will Zahlungen der Bürgerorte abschaffen

    Die Thurgauer Regierung will auf Bundes- und Kantonsebene die Regelung aufheben lassen, wonach die Bürgerorte den Wohnorten zwei Jahre lang Sozialhilfekosten erstatten müssen. Diese Regelung sei nicht mehr zeitgemäss und auch finanziell nicht sinnvoll, findet sie.

    Sie reagiert damit auf zwei Vorstösse aus dem Thurgauer Kantonsparlament. (sda)

Moderation: Fabienne Frei, Redaktion: Beatrice Gmünder