Bündner NFA kommt im Frühling vors Volk

Das Bündner Volk wird am 7. März nächsten Jahres über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen dem Kanton und den Gemeinden (NFA) abstimmen. Das Verwaltungsgericht hat den Weg frei gemacht für die Volksabstimmung.

Das Gericht lehnte zwei Beschwerden ab und bestätigte die Auffassung des Grossen Rates, wonach das grösste Bündner Reformprojekt der letzten Jahrzehnte nicht gegen den Grundsatz der Einheit der Materie verstösst, wie die Regierung mitteilte.


Modernes Ausbildungszentrum für Feuerwehrleute
Auf dem Truppenübungsplatz der Armee in Bernhardzell soll bis 2012 das Ostschweizerische Feuerwehr-Ausbildungszentrum entstehen. Die vier Kantone St. Gallen, Thurgau und beide Appenzell investieren dafür rund 20 Millionen Franken. Die geplante Anlage umfasst ein Brandhaus, ein Brandfeld sowie ein Logistikgebäude, wie es im Communiqué der St. Galler Staatskanzlei heisst. Ein modernes Feuerwehr-Ausbildungszentrum entspreche in der Ostschweiz einem dringenden Bedürfnis.


Hoffnung für die Handballerinnen des TSV St. Otmar
Vor einem Jahr noch plagten die Frauenmannschaft des STV St. Otmar grosse Schulden. Es war von einem möglichen Konkurs und der Auflösung der 1. Mannschaft die Rede. An der Hauptversammlung gestern konnten die Verantwortlichen teilweise Entwarnung geben. Bekommt der Verein das Geld, welches ihm versprochen wurde, schliesst die Rechnung mit einem kleinen Plus.


Offener Brief an Bundesrat Leuenberger
Ostschweizer Bundesparlamentarier verlangen in diesem Brief, dass der Bundesrat die Piste 28 des Flughafens Zürich verhindert. Geschrieben haben die Bundesparlamentarier diesen offenen Brief, weil andere Vorstösse aus der Ostschweiz, etwa von Verbänden oder Gemeinden, nicht gefruchtet hätten.


Berufung im Hooligan-Prozess
Der 22-Jährige, welcher vom Kreisgericht St. Gallen verurteilt wurde, verlangt nun eine mildere Strafe. Das Kreisgericht hat ihn verurteilt, weil er im letzten Spiel im Stadion Espenmoos zusammen mit anderen randaliert hat. Alle Verurteilten müssen für den Schaden von 130‘000 Franken gemeinsam aufkommen. Bis jetzt stand erst dieser 22-Jährige vor Gericht.

 

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Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Fabienne Frei