Diplomatie-Krise zieht weitere Kreise

Zwischen dem Kanton Appenzell Innerrhoden und dem Fürstentum Liechtenstein gibt es einen diplomatischen Knatsch. Innerrhoder Polizisten sollen im Fürstentum Akten beschlagnahmt haben. Erste Abklärungen des Kantons haben gezeigt, dass Innerrhoder Polizisten auch im Kanton St.

Gallen ohne Bewilligung Hausdurchsuchungen gemacht haben könnten. Der Fall wird nun untersucht.

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  • Innerrhoder Polizei auch im Kanton St. Gallen

    Die Innerrhoder Polizei soll nicht nur im Fürstentum Liechtenstein sondern auch im Kanton St. Gallen ohne Erlaubnis Häuser betreten und teilweise durchsucht haben. Das sagt der Innerrhoder Polizeidirektor Melchior Looser auf Anfrage des Regionaljournals.

    Die Fälle sollen sich vor zehn Jahren zugetragen haben und werden jetzt untersucht. Das Fürstentum Liechtenstein ist wegen dieser Affäre offiziell in Bern vorstellig geworden. Appenzell Innerrhoden bemüht sich deshalb, die diplomatische Verstimmung wieder ins Lot zu bringen.

    Pius Kessler

  • Verlorenes leicht zu finden

    Wird im Thurgau etwas verloren, kann man es leicht im Internet über das Online-Fundbüro wieder finden. Seit zwei Jahren erleichtert das Fundbüro «easyfind» so die Suche: gibt man eine Verlustmeldung im Internet ein, wird diese sofort mit gefundenen Gütern verglichen.

    Ausserdem entfällt die Meldung auf anderen Ämtern, da die Fundbüros im Thurgau ausschliesslich durch die Posten der Kantonspolizei betrieben werden und miteinander vernetzt sind.

    Die Betreiber des Thurgauer Online-Büros sind begeistert und sehen mit diesem System eine schweizweite Lösung für den Fundservice.

    Lea Fürer

Moderation: Sandra Schönenberger, Redaktion: Fabienne Frei