Fahrende von Kantonsratsentscheid enttäuscht

Aus Spargründen hat der Kantonsrat St. Gallen Standplätze für Fahrende abgelehnt. Für Urs Glaus von der Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende» sind Spargründe ein Vorwand. In Wirklichkeit gebe es immer noch viele Vorurteile gegenüber Fahrenden.

Diese gelte es nun mit verstärktem Engagement auszuräumen.

Weitere Themen:

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Beiträge

  • Keine Plätze für St. Galler Fahrende

    Im Kanton St. Gallen gibt es weiterhin keine Durchgangsplätze für Fahrende. Der St. Galler Kantonsrat hat eine entsprechende Vorlage knapp abgelehnt, weil sie zu teuer sei. Für den Geschäftsführer der Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende» ist dieses Argument allerdings nur vorgeschoben.

    Er sieht nach wie vor Vorurteile gegenüber Fahrenden als Hauptgrund. Die Stiftung will deshalb die Öffentlichkeit noch stärker sensibilisieren.

    Tanja Millius

  • Neue Fristen für Einbürgerungswillige

    Das neue Bürgerrechtsgesetz des Kantons St. Gallen sieht vor, dass jemand acht Jahre im Kanton wohnen muss, bevor er ein Einbürgerungsgesuch stellen kann. Ausserdem muss er oder sie vier Jahre ohne Pause in der gleichen Gemeinde wohnhaft gewesen sein.

    Heute gibt es unter den Gemeinden grosse Unterschiede. Das neue Gesetz wurde heute von dem St. Galler Kantonsparlament verabschiedet.

    Fabienne Frei

  • Kein Provisorium für Riethüsli-Turnhalle

    Bei der Gewerbeschule im Riethüsli St. Gallen wird kein 4,4-Millionen-Provisorium gebaut. Der Kantonsrat trat am Dienstag nicht auf die Vorlage der Regierung ein.

    Stattdessen sei das Gespräch mit den potenziell Haftpflichtigen und deren Versicherungen zu suchen, um möglichst umgehend den Wiederaufbau der Sporthalle anzugehen.

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Thomas Weingart