FC Gossau im Fokus der Ermittler

Der FC Gossau ist unter Druck: Im Zuge der Ermittlungen um einen grossen Wettskandal haben Spieler offenbar zugegeben, dass sie von Wettbetrügern angegangen worden sind.

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  • 18 Millionen Betrug um Hypotheken in Wil (SG)

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  • Monsterprozess in Wil auf 2010 verschoben

    Betrügerische Liegenschaften-Verkäufe, überhöhte Hypotheken und jede Menge raffiniert gefälschte Dokumente: So sollen drei Ostschweizer Immobilienhändler während Jahren Banken und Versicherungen um knapp 18 Millionen Franken geprellt haben.

    Der Beginn der über zweiwöchigen Verhandlung im Pfarreizentrum Wil war für heute Montag geplant. Der Fall wurde aber wegen Wechsels mehrer Verteidiger kurzfrishtig auf 2010 verschoben. (sda)

  • Spieler Bigoni vom FC Gossau freigestellt

    Der FC Gossau verzichtet vorerst auf die Dienste von Mario Bigoni, der von der Polizei wegen des Wettskandals einvernommen wurde. Wie «Blick» berichtet, gestand Bigoni seinem Präsidenten, Roland Gnägi, dass beim 0:4 gegen Locarno (am 24. Mai 2009) «nicht alles sauber gewesen sei».

    «Einer seiner Mitspieler habe ihn angegangen mit den Worten: 'Du, da ist Geld zu verdienen'», so Gnägi. «Bigoni sagte mir aber nicht, ob er auf das Angebot eingegangen sei.»

    Beim Mitspieler, der Bigoni ansprach, soll es sich offenbar um den letztjährigen Gossauer Goalie Darko Damjanovic handeln. Bigoni, 24-jähriger Italiener, kam letzte Saison zu 21 Challenge-League-Einsätzen. (AP)

Moderation: Katrin Keller, Redaktion: Pius Kessler