Gesundheitsdirektor Werner Ebneter tritt zurück

Der Innerrhoder Statthalter hat zuhanden der Landsgemeinde 2010 die Demission eingereicht. Er wurde 2003 in die Innerrhoder Regierung gewählt und leitete das Gesundheits- und Sozialdepartement.

Weitere Themen:

  • Der Kanton St.Gallen investiert 50 Millionen Franken in das S-Bahnnetz. Dieses Projekt soll bis 2013 umgesetzt werden. Damit soll im Kanton flächendeckend ein Bahnangebot im 30-Minuten-Takt bestehen.
  • Der Kanton St.Gallen hat den Hilfswerken den Vertrag für den Flüchtlingsdienst gekündigt. Damit verlieren fünf Personen ihre Arbeit. Neu werden die Aufgaben von den Gemeinden übernommen.

 

Beiträge

  • Innerrhoder Regierungsrat Ebneter tritt zurück

    Der Innerrhoder Statthalter Werner Ebneter hat zuhanden der Landsgemeinde 2010 die Demission eingereicht. Er wurde 2003 in die Innerrhoder Regierung gewählt und leitet das Gesundheits- und Sozialdepartement.

    Ebneter gibt zwei Gründe für seinen Rücktritt an. Erstens: Das Alter. Er ist 66jährig. Zudem, so sagt er dem Regionaljournal, sei jetzt der ideale Zeitpunkt für einen Rücktritt, damit die aufgegleisten Arbeiten im Gesundheitswesen fortgeführt und mit neuen Kräften umgesetzt werden.

    In Ebneters Zeit als Gesundheitsdirektor fielen vor allem grosse Diskussionen um die Zukunft des Spitals Appenzell. Hier stehen noch immer grosse Umbrüche bevor - mit geschätzten Kosten von rund 80 Millionen Franken.

    Pius Kessler

  • 50 Millionen Franken für St.Galler S-Bahn

    Noch in diesem Jahr soll das St. Galler Stimmvolk über einen 50-Millionen-Kredit für den Ausbau des S-Bahn-Netzes abstimmen. Damit wird ein 30-Minuten-Takt im ganzen Kanton möglich. Der Rest der insgesamt 200 Millionen Franken übernimmt der Bund.

    Bis im Sommer entscheidet der Kantonsrat über die Vorlage.

    Regierungsrat Josef Keller betont gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz, dass dieses Projekt keinesfalls den Sparmassnahmen zum Opfer fallen dürfe. Die Regierung sei sich aber bewusst, dass der Kanton St. Gallen sparen müsse.

    Philipp Gemperle

Moderation: Beatrice Gmünder, Redaktion: Peter Traxler