Grossbrand in Herisau wegen heisser Glühbirne

Die Ursache des Grossbrandes mit Millionenschaden im Dorfzentrum des Ausserrhoder Hauptorts Herisau von Ende September ist geklärt.

Eine eingeschaltete Glühbirne erhitzte im Keller eines Wohnhauses eine unmittelbar neben der Lampe gelagerte Matratze und setzte diese in Brand, wie die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden mitteilte. Beim Feuer, das auf drei weitere Gebäude übergriff, mussten 38 Menschen evakuiert werden. 30 von ihnen verloren ihr Zuhause. Alleine der Gebäudeschaden wurde auf mehrere Millionen Franken beziffert.

Heikle Gemeinde-Fusionen auf dem Lande

Gemeindefusionen in ländlichen Gebieten seien heikler als in Agglomerationen. Das sagt der St.Galler Uniprofessor Rainer J. Schweizer. Und überhaupt: Die momentan in der Politik überall geforderten und geförderten Gemeindefusionen müssten kritischer unter die Lupe genommen werden. Der Staatsrechtler warnt auch vor dem Verlust von demokratischen Mitspracherechten.

Ausserrhoder Gemeinden sollen fusionieren

Die Regierung von Appenzell Ausserrhoden wird aufgefordert über eine Strukturreform nachzudenken. Konkret bedeutet das, über Fusionen zu diskutieren. Dies verlangt eine Parlamentarierin. Die FDP-Politikerin sagt gegenüber dem Regionaljournal wie sie sich eine Sturkturreform vorstellen könnte: Aus den heutigen 20 Gemeinden sollen noch drei oder vier werden.

Wasserrohrbrüche in St. Gallen

In der Stadt St. Gallen ist es in der Nacht auf heute zu mehreren Wasserrohrbrüchen gekommen. Diese führten zu grösseren Verkehrsbehinderungen. Die Rohrbrüche ereigneten sich im Bereich Krontal-Neudorf, der erste davon am Dienstagabend. Am frühen Mittwochmorgen brach auch eine Leitung an der Bahnhofstrasse. Die Ursache ist im Moment noch unklar.

Skifahren wird nicht überall teurer

Skifahren bleibt diesen Winter ungefähr gleich teuer wie letztes Jahr. In Graubünden zum Beispiel lässt das grösste Ski-Gebiet Davos-Klosters die Tageskarte bei 67 Franken. Andere Gebiete wie die Lenzerheide, St. Moritz oder das Toggenburg werden zwei Franken teurer. Als Grund wird der Teuerungsausgleich angegeben.

Neue Züge für Rhätische Bahn

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert für 200 Mio. Franken ihre Flotte und hat 20 gebirgstaugliche Triebzüge bestellt. Die erste Komposition, eine leistungsstarke Neuentwicklung der Schweizer Stadler Rail, ist heute in Landquart eingetroffen. Die neuen Triebzüge aus dem Stadler-Werk in Altenrhein ersetzen das älteste, zum Teil über 60-jährige Rollmaterial der Bündner Schmalspurbahn. Die Neuanschaffung der Baureihe Allegra wird als Meilenstein in der Geschichte der RhB gefeiert.

 

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Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Beatrice Gmünder