Gutes Thurgauer Budget löst viele Wünsche aus

Bei der Beratung des Budgets wurden heute etliche Begehrlichkeiten laut. Der Wunsch nach tieferen Steuern zieht sich durch das ganze Kantonsparlament. Widerwillen erregen die Personalkosten: Einige Parteien fordern, dass bestehende Stellen reduziert und keine neuen mehr geschaffen werden.

Weitere Themen:

  • Das Thurgauer Kantonsparlament hat heute mit der Beratung des neuen Richtplans begonnen. Es zeigte sich dabei wie erwartet, dass die geplante Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) reichlich Diskussionsstoff liefern wird.
  • Die Gemeinde Herisau spendet für die Opfer des Brandes im Dorfkern von Ende September knapp 50‘000 Franken. Damit sollen vor allem nicht versicherte Schäden gedeckt werden. 
  • Ein Jahr nachdem das Stimmvolk der Kantone Thurgau und Graubünden die Schulharmonisierung Harmos abgelehnt hat, zeichnet sich ab, wo erste negative Auswirkungen zu erwarten sind.

Beiträge

  • Wunschkonzert bei Budget-Debatte

    Der Wunsch nach tieferen Steuern zieht sich durch das ganze Thurgauer Kantonsparlament. Widerwillen erregen die Personalkosten: Einige Parteien fordern, dass bestehende Stellen reduziert und keine neuen mehr geschaffen werden.

    Karin Kobler

  • Ist Thurgauer Richtplan richtig geplant

    Im Thurgauer Kantonsparlament hat die Debatte zum Richtplan begonnen. Das Führungs- und Planunghandbuch wird von allen Parteien begrüsst. Im Detail scheiden sich die Geister. SP und Grüne künden vorallem Widerstand bei der Planung der Bodensee-Thurtal-Strasse an.

    Die Detailberatung der 44 Kapitel geht in zwei Wochen weiter.

    Karin Kobler

  • Harmos wirkt sich noch wenig aus

    In den beiden Kantonen Graubünden und Thurgau, die vor einem Jahr Nein zu Harmos gesagt hatten, hat das Abseitstehen bisher noch wenig Auswirkungen. Bei der Festlegung der schweizerischen Bildungsstandards sind die Kantone vorerst noch dabei.

    In Graubünden hatte das Nein allerdings Einfluss auf die Totalrevision des Volkschulgesetzes.

    Peter Traxler

Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Fabienne Frei