Hilfsprogramm mit neuen Regeln gefordert

Die Thurgauer Gemeinden kämpfen für ein zusätzliches Hilfsprogramm für Langzeit-Arbeitslose. Der Kanton legte dieses auf Eis, weil die Arbeitslosenquote im März gesunken ist. Die Gemeinden suchen jetzt das Gespräch mit der Regierung.

Weitere Themen:

  • Rorschacher Treuhänder-Ehepaar und Staatsanwaltschaft blitzen vor Bundesgericht ab
  • Pilgerer auf dem Jakobsweg sollen in Rorschach künftig einen Umweg machen
  • Gemeindeversammlungen mit geringer Teilnahme sind rechtlich unproblematisch
  • Die Textbox - ein literarisches Experiment an der Offa

Beiträge

  • Rorschacher Treuhänderin muss ins Gefängnis

    Eine 69-jährige Treuhänderin aus Rorschach muss eineinhalb Jahre ins Gefängnis: Im grössten Fall von Anlagebetrug in der Ostschweiz hat das Bundesgericht das Strafmass des Kantonsgerichts St. Gallen bestätigt. Die Frau hatte Geld gewaschen und Anleger betrogen.

    Die Frau und ihr 73-jähriger Ehemann waren angeklagt, zwischen 1988 und 2003 über 1000 vorwiegend deutsche Anleger um total 60 Millionen Franken geprellt zu haben. Die Frau wurde vom Kantonsgericht zu einer teilbedingten Strafe von 36 Monaten, der Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten verurteilt.

    Beatrice Gmünder

  • Am Kornhaus in Rorschach soll der neu Weg vorbeiführen.

    Jakobspilger in Rorschach auf Umwegen

    Ein Privater hat einen Antrag für eine neue Linienführung des Jakobswegs eingereicht. Der Weg soll die Pilgerscharen an mehr Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführen - und nur etwa 5 Minuten länger dauern. Die Schweizerische Jakobsgesellschaft berät nun über das Gesuch.

    Die Stadt Rorschach und der Kanton St. Gallen unterstützen das Anliegen.

    Sascha Zürcher

  • Thurgauer Gemeinden fordern Hilfsprogramm

    Langzeitarbeitslose sollen im Kanton Thurgau trotz sinkender Arbeitslosenquote besser unterstützt werden. Die Thurgauer Gemeinden kämpfen für das Hilfsprogramm «Thurgau Plus», welches von der Regierung für den Moment auf Eis gelegt wurde.

    Sie wollen die Regeln ändern und suchen jetzt das Gespräch mit der Regierung.

    Sandra Schönenberger

  • Festhalten an Gemeindeversammlungen in der Ostschweiz

    Die Beteiligung an Gemeindeversammlungen in der Ostschweiz wird immer kleiner. Dennoch wollen die meisten Gemeinden an der Institution festhalten. Einzig im Kanton Appenzell Ausserrhoden werden bereits viele Entscheidungen an der Urne gefällt.

    In den Kantonen St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Graubünden müssen die Gemeinden entweder eine Gemeindeversammlung oder ein Gemeindeparlament haben. Im Thurgauer und im Glarner Gemeindegesetz ist das zwar nicht vorgeschrieben. Dennoch existiert in allen Gemeinden ein Parlament oder eine Versammlung.

    Philipp Gemperle

  • Prinzessin kauft St. Galler Gastronom Pferd ab

    Prinzessin Haya Bint al Hussein kaufte für eine Millionensumme das teuerste je aus der Schweiz exportierte Springpferd. Der St. Galler Gastronom Peter Schildknecht nahm das horrende Angebot der passionierten Springreiterin für seinen sprunggewaltigen Schimmel Opus an.

    Für eine Kaufsumme von über zwei Millionen Franken wurde Opus verkauft.

    Sascha Zürcher

  • Textbox erobert OFFA

    Die Textbox ist zum ersten Mal in der Ostschweiz und begeistert die Besucher der Ostschweizer Frühlings- und Trendmesse OFFA. Die Textbox ist eine schalldichte, verglaste Kabine, in der Poeten ihre Texte am Mikrophon frei vortragen.

    Per Kopfhörer können die Besucher ausserhalb der Box zuhören, was ein einzigartiges Hörerlebnis ermöglicht.

    Lea Fürer

Moderation: Karin Kobler, Redaktion: Beatrice Gmünder