IKEA nimmt eine weitere Hürde in Schänis

Die Schänner Bürgerinnen und Bürger haben heute erwartet deutlich dem Landverkauf an IKEA zugestimmt. Das schwedische Möbelhaus will für 70 Mio Franken eine Filiale für 200 Arbeitsplätze bauen. Das Grossprojekt muss aber noch grosse Widerstände aus dem Weg räumen.

Ein IKEA-Bau in der Linthebene wird vielerorts als unrealistisch eingeschätzt.

Weiter in der Sendung:

  • Die Besetzung des italienischen Konsulats in Chur geht nächste Woche weiter.
  • Dario Cologna ist der sportliche Newcomer der Schweiz des Jahres 2009.

Beiträge

  • Bündner Newcomer bei Schweizer Sportlerwahl

    Bei der Schweizer Sportlerwahl des Jahres 2009, den Swiss Sports Awards in Basel, gab es eine faustdicke Überraschung. Nicht Roger Federer wurde zum Sportler des Jahres gewählt, sondern Didier Cuche.

    Bei den Frauen triumphierte die Kunstturnerin Ariella Käslin.Die Newcomer-Wahl war via Internet durch die Sportfans vorgenommen worden. In der TV-Gala wurde nun der Langlaufstar Dario Cologna als Gewinner ausgerufen. Der Münstertaler bekam mehr als die Hälfte der Stimmen. Immerhin auf 40,8 Prozent brachte es Carlo Janka, der zweite Bündner im Bunde. Cologna hatte wenige Stunden vor den Sports Awards noch beim Weltcup in Davos am 15-Kilometer-Wettbewerb teilgenommen. Nach dem 31. Rang am Heim-Event machte er sich schnurstracks auf nach Basel. Die lange Strecke legte er angeblich mit dem Helikopter und einer Polizei-Eskorte zurück.

  • Schänner machen Weg frei für IKEA

    Die Stimmbürger von Schänis im Kanton St. Gallen haben heute dem Verkauf von 44'000 Quadratmetern Bauland an IKEA deutlich zugestimmt. IKEA will in Schänis für 70 Mio Franken eine neue Filiale mit 200 Arbeitsplätzen bauen.

    Das Grossprojekt steht aber noch vor grossen umwelttechnischen Hürden. Anfang nächstes Jahr finden die ersten Verhandlungen zwischen dem Kanton St. Gallen, der Gemeinde und der IKEA statt.

  • Italienisches Konsulat in Chur wird weiter besetzt

    Italien will das Konsulat in Chur schliessen. Doch das wollen sich viele Leute nicht gefallen lassen und besetzen seit Mittwoch das Konsulat in der Bündner Metropole. Die Besetzung geht nächste Woche weiter.

    Bei einer Schliessung müssten die rund 20'000 Italiener im Kanton Graubünden ihre Behördengänge im italienischen Konsulat in St. Gallen erledigen.

  • Roland Gnägi, Präsident des FC Gossau, nach 3 Wochen Wettskandal

    Vor drei Wochen wurde der Wettskandal im Fussball bekannt. Besondere Schlagzeilen machte dabei der FC Gossau. DessenPräsident Roland Gnägi zieht einhe Bilanz.

    Fritz Bischoff

Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Sascha Zürcher