Keine Mundart-Ortsnamen im Thurgau

Der Kanton Thurgau hat entschieden, dass die Namen der Thurgauer Dörfer nun doch nicht auf Mundart umgeschrieben werden. «Rotbühl» zum Beispiel bleibt also «Rotbühl» und wird doch nicht zu «Roopel». Die Thurgauer Regierung beugt sich damit dem Druck der Bevölkerung.

Diese hatte die neue Mundartschreibweise der Ortsnamen massiv kritisiert. Bei den Flurnamen soll allerdings trotzdem auf Mundart umgestellt werden. Ausnahmen sollen jedoch möglich sein.

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Beiträge

  • Strafen für Ostschweizer Schwingerkönige

    Jörg Abderhalden und Nöldi Forrer müssen dem eidgenössischen Schwingverband Bussen wegen Verstössen gegen die Werberichtlinien bezahlen. Tun sie das nicht, werden sie für wichtige Vorbereitungswettkämpfe vor dem Eidgenössischen gesperrt.

    Walter Schiess von der Werbekommission des Schwingverbandes beharrt auf den Strafen. Die Schwinger hätten nicht kooperiert und müssten nun die Folgen tragen.

    Philipp Gemperle

  • Ortsnamen im Thurgau bleiben wie sie sind

    Der Kanton Thurgau hat entschieden, dass die Namen der Thurgauer Dörfer nun doch nicht auf Mundart umgeschrieben werden. «Rotbühl» zum Beispiel bleibt «Rotbühl» und wird doch nicht zu «Roopel». Die Thurgauer Regierung beugt sich damit dem Druck der Bevölkerung.

    Diese hatte die neue Mundartschreibweise der Ortsnamen massiv kritisiert. Bei den Flurnamen soll trotzdem auf Mundart umgestellt werden. Ausnahmen sollen jedoch möglich sein.

    Karin Kobler

Moderation: Sandra Schönenberger, Redaktion: Pius Kessler