Kopftuchstreit im Rheintal vom Tisch

Wegen eines Kopftuchs lagen sich in Heerbrugg im St. Galler Rheintal eine muslimische Mutter und die Schulgemeinde in den Haaren. Die Tochter durfte nicht mit einem Kopftuch in die Schule. Nun ist der Streit beigelegt: Die Mutter zog mit der Tochter aus dem Rheintal.

Weitere Themen:

  • Die Thurgauer Schüler sollen mehr Werk- und Handarbeitunterricht haben
  • Blasmusik hoch im Kurs. Dies zeigt sich am Kantonalen Musikfest in Appenzell Ausserrhoden.

Beiträge

  • Kopftuch-Streit im Rheintal beendet

    Weil in Heerbrugg eine 15-jährige Muslima im Schulunterricht kein Kopftuch tragen durfte, kam es zum Streit zwischen Schulgemeinde und der Mutter des Mädchens. Das Mädchen blieb lange Zeit dem Unterricht fern. Der Erziehungsrat wurde zur rechtlichen Klärung eingeschaltet.

    Nun ist der Kopftuch-Streit im Rheintal zu einem abrupten Ende gekommen. Die Familie des muslimischen Mädchens ist aus dem Rheintal weggezogen.

    Sascha Zürcher

  • Kanton macht sich für Werk-Unterricht stark

    An den Thurgauer Schulen sollen künftig mehr Lektionen in praktischen Unterrichtsfächern wie Werken, Gestalten oder Hauswirtschaft stattfinden. Zudem soll die Lehrerausbildung in jenen Bereichen wieder vertieft werden.

    Dies meldet die Thurgauer Regierung auf einen politischen Vorstoss. Eine Projektgruppe analysiert nun mögliche Verbesserungsansätze auf Schüler- und Lehrerseite.

    Lea Fürer

  • Trotz Kritik: NFA-Gelder auch für Steuersenkungen

    Aus dem Kanton Zug kommt scharfe Kritik: Die Kantone dürften nicht mit Geldern aus dem interkantonalen Finanzausgleich die Steuern senken und damit den Wettbewerb anheizen. Diese Vorwürfe allerdings lassen Ostschweizer Regierungen kalt.

    Sie wollen weiterhin die Gelder aus dem Finanzausgleich so verwenden wie sie wollen - auch für Steuersenkungen.

    Philipp Gemperle

Moderation: Tanja Millius, Redaktion: Beatrice Gmünder