Mehr Solarzellen für Frauenfeld

Die Stadt Frauenfeld soll im Jahr 2020 pro Bürger zwei Quadratmeter Solarfläche installiert haben. Das fordern drei Politiker mit einer Solarinitiative. Der Stadtrat ist dagegen, da er so allenfalls Hausbesitzer zwingen müsste, dass sie auf ihren Dächern Solarzellen montieren.

Die Stadt schlägt als Alternative einen Energiefonds vor.

Weitere Themen:

  • Bündner Gerichte sollen dreisprachig tagen
  • Datensicherheit in Verwaltungen
  • Landärzte wenig begeistert über Managed Care-Modell

Beiträge

  • Bündner Richter sollen dreisprachig tagen

    Bündner Gerichte sollen in allen drei Kantonssprachen - deutsch, italienisch und rätoromanisch - tagen. CVP und SP setzten sich am Mittwoch im Kantonsparlament mit dieser Forderung durch.

    Niemand solle sich vor Gericht in einer Fremdsprache verteidigen müssen, lautete das griffigste Argument der Befürworter. Sie riefen dazu auf, Graubündens Einstehen für die Dreisprachigkeit kein blosses Lippenbekenntnis sein zu lassen. Zur Zeit gebe es keinen Richter, der eine Verhandlung vollumfänglich auf Italienisch führen könne.

    FDP, grosse Teile der BDP sowie die Regierung warnten vergeblich, die Sprachkompetenz der Richter über deren fachliche Fähigkeiten zu stellen. Eine Sprachenquote schränke die Auswahl von Richtern erheblich ein.

    sda

  • Strenge Richtlinien für Handy-Entsorgung

    Ostschweizer Verwaltungsangestellte dürfen ihre Smartphones nicht einfach im Elektro-Müll entsorgen. In den Städten und Kantonen existieren strenge Richtlinien, damit heikle Daten nicht in falsche Hände geraten können. In der Stadt St.

    Gallen zum Beispiel werden die Daten durch ein spezielles Verfahren unwiderruflich gelöscht.

    Philipp Gemperle

  • Solarinitiative sorgt für Gesprächsstoff

    Die Stadt Frauenfeld soll im Jahr 2020 pro Bürger zwei Quadratmeter Solarfläche installiert haben. Das fordern drei Politiker mit einer Solarinitiative. Der Stadtrat ist dagegen, da er so allenfalls Hausbesitzer zwingen müsste, dass sie auf ihren Dächern Solarzellen montieren.

    Die Stadt schlägt als Alternative einen Energiefonds vor. Heute Abend diskutiert das Stadtparlament über diese Vorlage.

    Sandra Schönenberger

  • Managed-Care-Vorlage macht Landärzten Probleme

    In der Debatte über integrierte Gesundheits-Versorgungsnetze ist der Nationalrat weitgehend der Kommission gefolgt. So sollen Krankenversicherungen künftig zwingend sogenannte Managed Care-Modelle anbieten. Die Politiker erhoffen sich unter anderem Kosteneinsparungen.

    Realisiert werden soll das Sparpotenzial durch Ärztenetzwerke und Gemeinschaftspraxen. Vor allem den Landärzten bereiten Managed-Care Sorgen. Sie haben Probleme damit, sich in Zukunft in Gemeinschaftspraxen zu organisieren, wie ein Besuch beim Landarzt in Ebnat-Kappel zeigt.

    Sascha Zürcher

Moderation: Fabienne Frei, Redaktion: Maria Lorenzetti