SP verteidigt Regierungssitz in Glarus

Die SP hat bei den Gesamterneuerungswahlen ihren Sitz in der Glarner Kantonsregierung verteidigt. Die SP-Präsidentin und Landrätin Christine Bickel aus Niederurnen wurde zur neuen Regierungsrätin gewählt. Der Exekutive gehören somit erstmals zwei Frauen an.

Weitere Themen:

  • Thurgau schmettert freie Schulwahl ab. Das St. Galler Initiativkomitee lässt sich nicht entmutigen.
  • Graubünden verwirft den Finanzausgleich. Gewinner und Verlierer sind sich einig: eine Reform braucht es weiterhin.
  • Ja zum 33-Millionen-Kredit für die Erweiterung des Hauses 24 in St. Gallen
  • Ja zum 18-Millionen-Kredit zur Umnutzung der Liegenschaft Zeughaus Herisau
  • Ja zur Städteinitiative in St. Gallen

Beiträge

  • Niederlage für die Bündner Regierung

    In Graubünden ist das grösste Reformprojekt der letzten Jahrzehnte vom Tisch:  die Neugestaltung des Finanzausgleichs NFA ist mit 50,8 Prozent Nein-Stimmenanteil ganz knapp gescheitert. Die Regierung und die bürgerlichen Parteien müssen damit eine herbe Niederlage einstecken.Ein Kommentar.

    Georg Fromm

  • St. Galler Initiativkomitee bleibt zuversichtlich

    Das Thurgauer Stimmvolk hat die Initiative Freie Schulwahl mit 83 Prozent Nein-Stimmen-Anteil deutlich abgelehnt. Auch im Kanton St. Gallen muss das Stimmvolk bald über eine ähnliche Initiative abstimmen. Im Gegensatz zur Thurgauer Initiative will die St.

    Galler Version die freie Schulwahl nur auf der Oberstufe. Die Initianten lassen sich vom deutlichen Nein im Thurgau nicht entmutigen. Beim Frauenstimmrecht habe es schliesslich auch mehrere Anläufe gebraucht.

    Sandra Schönenberger

  • Stadt St. Gallen pro Velofahrer und Fussgänger

    Als erste Stadt in der Schweiz hat St. Gallen eine Initiative für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung angenommen. Nun muss die Stadt mehr für den öffentlichen Verkehr, Velofahrer und Fussgänger machen und den Autoverkehr einschränken.

    In vier anderen Schweizer Städten laufen ähnliche Begehren. Sie gehen mit ihren Forderungen aber zum Teil weiter als in St. Gallen.

    Fabienne Frei

Moderation: Katrin Keller