TCS St. Gallen-Appenzell kritisiert Politik und SBB

Der TCS St. Gallen-Appenzell ist unzufrieden. Die Ostschweiz werde einmal mehr beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs massiv benachteiligt. Schuld daran seien die Kantonsregierungen und die Ostschweizer Bundespolitiker. Sie setzten sich nämlich viel zu wenig für ihre Region ein, findet der TCS.

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  • "Beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs benachteiligt"

    Kritik ernteten an der Delegiertenversammlung des TCS St. Gallen-Appenzell Innerrhoden das Agglomerationsprogramm des Bundes sowie die SBB wegen der Vernachlässigung der Rheintallinie. Anlass der Kritik war das Agglomerationsprogramm des Bundes, das in den nächsten Jahrzehnten 2,7 Mrd.

    Franken für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur vorsieht. Davon werde in der Ostschweiz sozusagen nichts investiert, bemängelten die Delegierten. Andere Kantone verträten ihre Interessen in Bern wesentlich besser. Kritik wurde auch an den SBB geübt, weil sie sich aus dem Fernverkehr zwischen den Kantonshauptorten St. Gallen und Chur zurückziehen wollen. Das bedeute, dass künftig die Kantone St. Gallen und Graubünden und damit die Steuerzahler das gesamte Defizit beim Rheintalexpress von mehreren Millionen Franken übernehmen müssten.

    Sascha Zürcher

Moderation: Katrin Keller