Thurgau startet mit Impfungen für ganze Bevölkerung

Der Kanton Thurgau startet am Donnerstag als erster Kanton in der Ostschweiz mit der Schweinegrippe-Impfung für die ganze Bevölkerung. Möglich sei das, da ein weiterer Impfstoff eingetroffen ist. Der Kanton rechnet damit, dass sich viele Leute impfen lassen.

Weitere Themen:

  • Der Kanton Thurgau will nicht mehr mit dem Thurgauer Tierschützer Reinhold Zepf zusammenarbeiten.
  • Das Theater St. Gallen hat in der letzten Spielsaison einen Verlust eingefahren.
  • Der Brand in einem Bauernhaus in Oberhelfenschwil wurde gelegt.

Beiträge

  • Im Thurgau können sich alle impfen lassen

    Im Kanton Thurgau können sich vom nächsten Donnerstag an alle Interessierten gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Die Ausdehnung der Impfung über die Risikogruppen hinaus wird möglich, nachdem eine weitere Lieferung mit Pandemie-Impfstoff eingetroffen ist.

    Die Impfungen erfolgen in einer ersten Phase bei den Hausärzten und in den beiden Kantonsspitälern in Münsterlingen und Frauenfeld. Der Thurgauer Kantonsarzt empfiehlt, dass sich nun vor allem jene Menschen impfen lassen, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens und der öffentlichen Sicherheit zuständig sind. Dazu gehören das Polizeikorps, die Feuerwehren und die Exekutiven auf kantonaler und kommunaler Ebene. Auch den Lehrpersonen und den Angestellten in Heimen und Kinderkrippen wird zur Impfung geraten.

    Sascha Zürcher

  • Theater St. Gallen: Viel mehr Vorstellungen

    Das Theater St. Gallen hat in der abgelaufenen Saison 08/09 rund 10 Prozent mehr Vorstellungen gezeigt. Allerdings stieg das Publikumsinteresse in der gleichen Zeit nur gering. Die Auslastung in den einzelnen Sparten ging deshalb zurück.

    Auch finanziell war es für das Theater schwierig: Es gab ein Verlust von rund 800'000 Franken.

    regi.online

  • St. Gallen: Prämien-Verbilligung vereinfachen

    Der Kanton St.Gallen soll bei der Verbilligung der Krankenkassen-Prämien ein einfacheres Verfahren anwenden. Und: Die Prämien sollen auch dann ausbezahlt werden, wenn kein Antrag vorliegt. Das heutige Verfahren sei zu kompliziert.

    Viele Leute würden deshalb die Verbilligung nicht erhalten, obwohl sie berechtigt wären. Gewerkschaften und linke Parteien fordern in einem Schreiben die St.Galler Regierung auf, das Verfahren rasch zu vereinfachen.

    regi.online

  • Keine Zusammenarbeit mehr

    Die Thurgauer Regierung will nicht mehr länger mit Reinhold Zepf zusammenarbeiten, dem Präsidenten des Thurgauer Tierschutzverbandes. Grund sind unter anderem massive Vorwürfe vom Tierschutzpräsidenten an den Thurgauer Amtstierarzt.

    Tanja Millius

Moderation: Sandra Schönenberger, Redaktion: Fabienne Frei