Betreuungsgutscheine haben sich in Luzern bewährt

Sei einem Jahr gibt es in der Stadt Luzern eine neues System für Eltern die ihre Kinder ausserhalb der Familie zur Betreuung geben. Die Eltern bekommen neu Beteuungsgutscheine.

Das heisst: Mit dem neuen System werden nicht mehr gewisse Kindertagesstätten subventioniert, sondern die Eltern erhalten einen Zustupf. Die Betreuungsgutscheine haben sich bewährt, teilt die Stadt Luzern mit.

Weiter in der Sendung:

  • Hotels leiden teilweise unter der Aschewolke aus Island
  • Kurt Graf von der Luzerner Polizei berät Tatort-Macher
  • Rodin-Ausstellung im Emmen Center

Beiträge

  • Keine Wartelisten mehr für Krippenplatz

    Im April 2009 startete das Pilotprojekt mit Betreuungsgutscheinen in der Stadt Luzern. Mit dem neuen System werden nicht mehr gewisse Kindertagesstätten subventioniert, sondern die Eltern erhalten einen Zustupf. Dieser hängt vom Einkommen und Arbeitspensum ab.

    Die neue Unterstützungsform hat sich gemäss den Stadtbehörden bewährt. Wartelisten gebe es fast keine mehr, schreibt die Stadt in ihrer Zwischenbilanz vom Montag. Die Betreuungsangebote seien in den letzten Monaten erheblich ausgebaut worden. Das Luzerner Pilotprojekt dauert noch bis Ende 2011.

    Marlies Zehnder

  • Luzerner Hotels haben Einbussen wegen Aschewolke

    Die Luftraumsperre hat Auswirkungen auf den Tourismus in der Zentralschweiz. Verschiedene Hotels in Luzern haben Einbussen, weil Gäste aus dem Ausland nicht anreisen können.

    Die Situation sei bisher noch nicht dramatisch, aber die Tourismusbranche hofft, dass das Flugverbot bald aufgehoben wird.

    Michael Zezzi

  • Rodin-Ausstellung in Emmen: Kunst trifft auf Konsum

    Im Emmen-Center sind rund 20 Skulpturen des französischen Bildhauers Auguste Rodin zu sehen. Während zweier Wochen sind Werke wie «Der Denker» oder «Der Kuss» mitten im Emmer Einkaufszentrum ausgestellt.

    Die Themen der Ausstellung reichen von der Technik des Skulpteurs bis hin zu seinem Schaffen als Zeichner. Am heutigen Tag des Aufbaus der Ausstellung geht das «Regionaljournal Zentralschweiz» der Frage nach, ob sich Kunst und Konsum auf einer Fläche vertragen.

    Christian Oechslin

  • Markus Stadler kann wahrscheinlich in CVP-Fraktion

    Der parteilose Urner Ständeratskandidat Markus Stadler wird nach seiner Wahl voraussichtlich in die CVP/EVP/GLP-Fraktion aufgenommen. So beurteilt Markus Stadler seine Chancen nach einem Treffen mit Fraktionspräsident Urs Schwaller.

    Die Bedingungen aus Bern seien klar, sagte Stadler gegenüber dem Regionaljournal. Er könne hinter den Grundleitsätzen der Fraktion stehen, bleibe aber parteilos. Ob Markus Stalder definitiv in die CVP/EVP/GLP-Fraktion aufgenommen wird, entscheidet die Fraktion am 21. Mai.

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Tuuli Stalder