Das Ende einer Zuger Traditionsfirma

Die Waller Verpackungs AG in der Stadt Zug verkauft ihre Maschinen und den Kundenstamm ihrem Konkurrenten Etimark aus der Ostschweiz. Die Waller AG kämpfte mit Platzproblemen und stand vor der Frage, ob sie eine neue Produktionsstädte ausserhalb von Zug bauen sollte oder ob sie verkaufen soll.

Betroffen vom Verkauf sind 20 Mitarbeiter. Zwölf werden von der Etimark übernommen.

Weiter in der Sendung:

  • Jugendliche besetzen eine Liegenschaft in der Stadt Luzern
  • Altdorf erhält ein neues Volksmusikfestival
  • Freie Luzerner Tanz- und Theaterszene meldet sich zur aktuellen Theaterdiskussion

Beiträge

  • Die Waller Verpackungs AG wird verkauft

    Die Waller Verpackungs AG in der Stadt Zug verkauft ihre Maschinen und den Kundenstamm ihrem Konkurrenten Etimark aus dem St. Galler Rheintal. Die Waller Verpackungs AG produziert in der Stadt Zug jährlich 650 Millionen Joghurt-Deckel unter anderem für die Migros und Emmi.

    Betroffen vom Verkauf sind 20 Mitarbeiter. Zwölf können bei der Etimark weiterarbeiten. Für die anderen acht will sich der Verwaltungsratspräsident Bruno Waller persönlich einsetzen.

    Radka Laubacher

  • Jugendliche besetzen Liegenschaft in Luzern

    In der Stadt Luzern haben Jugendliche die Liegenschaft «Geissmättli» an der St. Karli Strasse besetzt. Sie wollen in den Räumen der städtischen Liegenschaft kulturelle Projekte veranstalten.

    Der Luzerner Stadtrat akzeptiert diese Besetzung nicht und fordert die Besetzer auf, das Haus sofort zu räumen. Andernfalls will sie Strafanzeige einreichen und eine polizeiliche Räumung einleiten. Wie die Stadtbehörden mitteilen, soll im Gebäude wieder ein Restaurant entstehen.

  • Ein neues Volksmusikfestival für Uri

    Altdorf wird zum Mekka für Volksmusikfans. Neben dem internationalen Festival «Alpentöne» und dem Haus für Volksmusik wird der Urner Hauptort um eine Attraktion reicher: Im August soll zum ersten Mal das Volksmusikfestival Altdorf durchgeführt werden.

    Der Anlass soll einen umfassenden Überblick über die aktuelle Schweizer Volksmusikszene bieten. Am Festival sollen bis 100 Musikformationen auftreten; es soll alle zwei Jahre abwechselnd mit dem Festival «Alpentöne» durchgeführt werden.

  • Luzerner Freie Szene fordert mehr Unterstützung

    Die Luzerner Freie Szene hat sich heute zu Wort gemeldet, wie sie die Entwicklung der Theaterlandschaft in Luzern sieht. Die freien Tanz- und Theaterprofis fordern, dass die Freie Szene von der Politik als eigenständig wahrgenommen und in Zukunft auch finanziell besser unterstützt wird.

    Gleichzeitig möchten sie vermehrt auf Co-Produktionen mit anderen kleineren Theaterhäusern in der Deutschschweiz setzen.

    Ob diese Forderungen eine politische Chance haben beantwortet der Beobachter der Stadtluzerner Politik des «Regionaljournals Zentralschweiz» im Gespräch.

    Christian Oechslin; Beat Vogt

Moderation: Tuuli Stalder, Redaktion: Tuuli Stalder