Denkmalpflger befürwortet Inventar der Verkehrswege

Der Bundesrat schützt die historischen Verkehrswege der Schweiz, unter anderem die Hohle Gasse im Kanton Schwyz oder der Felsenweg am Bürgenstock im Kanton Luzern. Für den Bund ist die Verordnung verbindlich, für die Kantone lediglich eine Empfehlung.

Trotzdem freut sich der Denkmalpfleger des Kantons Obalden darüber, dass der Bundesrat das Inventar in Kraft setzt. Es setze ein Zeichen.

Weiter in der Sendung:

  • Zürcher Polizei nimmt im Kanton Zug zwei Einbrecher fest
  • Gewerkschaft wehrt sich für Arbeitnehmer in Emmenbrücke
  • Horwer Gemeinderat klagt über Registerharmonisierung

 

Beiträge

  • UR: SVP und Grüne kämpfen um Regierungssitz

    Für die Regierungsnachfolgewahl im Kanton Uri bewerben sich Annalise Russi (Grüne), 54, Altdorf und Beat Arnold (SVP), 32, Schattdorf. Die zweitgrösste Urner Partei, die SVP, will mit ihrem Fraktionschef erstmals in die Regierung einziehen.

    Die Grünen hingegen wollen dem Volk eine Alternative bieten. In der siebenköpfigen Urner Regierung wird der Sitz des parteilosen Finanzdirektors Markus Stadler frei, der in den Ständerat wechseln will.

    Karin Portmann

  • UR: Ohne Widerstand ins Stöckli

    Der parteilose Urner Finanzdirektor Markus Stadler wird voraussichtlich neuer Urner Ständerat. Er ist der Überraschungssieger des ersten Wahlgangs. Die Verliererin, die CVP, tritt nicht mehr an.

    Als einiziger Urner Ständeratskandidat ist Markus Stadler so gut wie gewählt. Der parteilose 61jährige Ökonom möchte sich im Bundeshaus der CVP- Fraktion anschliessen. Diese stellt aber klare Bedingungen und will über eine Aufnahme erst noch entscheiden.

    Karin Portmann

  • Obwaldner Denkmalpfleger für Schutz historischer Wege

    Der Bundesrat schützt die historischen Verkehrswege der Schweiz, unter anderem die Hohle Gasse im Kanton Schwyz oder der Felsenweg am Bürgenstock im Kanton Luzern. Für den Bund ist die Verordnung verbindlich, für die Kantone lediglich eine Empfehlung.

    Trotzdem freut sich der Denkmalpfleger des Kantons Obalden darüber, dass der Bundesrat das Inventar in Kraft setzt. Es setze ein Zeichen.

    Andrea Keller

  • Emmen: Gewerkschaft Syna will mit Firmen reden

    Die Gewerkschaft Syna setzt sich für die Arbeitnehmer von Monosuisse, Tersuisse und Nexis am Standort Emmenbrücke ein.

    Die neuen Besitzer dieser Firmen wollten nicht mehr mit der Gewerkschaft über einen Kollektivarbeitsvertrag verhandeln, sondern die Arbeitsbedingungen selber im Betriebsreglement festschreiben, schreibt die Syna in einer Mitteilung. Die Gewerkschaft fordert nun im Auftrag der Hälfte der Angestellten, dass die Firmenbesitzer mit der Gewerkschaft zusammen einen neuen Vertrag ausarbeiten.

  • Gemeinde Kriens klagt über Registerharmonisierung

    Die Gemeinde Horw hat ihr Ziel nicht erfüllt, die Registerharmonisierung bis Ende 2009 abzuschliessen. Die Harmoniserung hat der Bund angeordnet, jeder Wohnung soll künftig eine Nummer eindeutig zugeordnet werden.

    In ihrem Jahresbericht schreibt der Horwer Gemeinderat, dass der Aufwand für das Register viel grösser sei, als angenommen. Der Gemeindeschreiber von Horw begründet die Verzögerung weiters mit dem verspäteten Vertragsabschluss zwischem dem Kanton Luzern und der Post.

Moderation: Mirjam Breu, Redaktion: Andrea Keller