Emmen: Secondos erleben viele Benachteiligungen

Ausländische Jugendliche haben häufig das Nachsehen. Sie erhalten nur wenig attraktive Arbeitsplätze, erleben Diskriminierungen im Alltag und haben entsprechend wenig Lust sich zu integrieren. Zu diesen Resultaten kommt eine Studie des Nationalfonds in Emmen.

Weiter in der Sendung:

  • Arbeitslosenzahlen sinken auch in der Zentralschweiz
  • Luzerner Stadtrat will sicheres und sauberes Stadtzentrum
  • Titlis mit mehr asiatischen Gästen  

Beiträge

  • Sondermassnahmen für Bahnhofplatz Luzern

    Das Areal rund um den Bahnhof Luzern und das KKL soll als Visitenkarte einen guten Eindruck machen. Der Stadtrat hat entschieden, dass die Massnahmen für mehr Sicherheit und Sauberkeit weitergeführt und ergänzt werden.

    Dazu gehören verstärkte Polizeipräsenz, Wegweisungen und eine Reinigungsoffensive. Vorgesehen ist zudem neu eine WC-Anlage beim Europaplatz.

  • Entspannung im Zentralschweizer Arbeitsmarkt

    Die Arbeitslosenquote sinkt auch in der Zentralschweiz. Im Monat Mai waren in den sechs Kantonen insgesamt 9095 Menschen ohne Arbeit gemeldet. Die Arbeitslosenquote schweizweit beträgt aktuell 3,8 Prozent.

    In der Zentralschweiz sind Luzern und Zug mit 2,7% und 2,5% nach wie vor am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen.

  • Berufswahl erschwert die Integration

    Weil viele ausländische Jugend bei der Berufswahl schwierige Erfahrungen machen, verlieren sie den Willen, sich zu intergrieren. Zu diesem Schluss kommt eine Nationalfonds-Studie, die von der Hochschule Luzern Soziale Arbeit durchgeführt wurde. Befragt wurden 45 jugendliche Secondos in Emmen.

    Offensichtlich war die Veränderung bei der Haltung zur Einbürgerung: Während der Volksschule wollten die meisten Jugendlichen den roten Pass, nach dem Berufseinstieg hatten fast alle diesen Plan aufgegeben.

    Beat Vogt

Moderation: Karin Portmann, Redaktion: Beat Vogt