Enttäuschung im Muotathal über Tunnelverzicht

Im Muotathal ist man enttäuscht über den Vorentscheid der Schwyzer Regierung, keinen Tunnel als Verbindung ins Tal zu bauen.

Der Tunnel sei viel teurer als ein normaler Ausbau, so die Regierung, und er bringe nicht mehr Sicherheit für die Strasse, die immer wieder von Steinschlägen getroffen worden ist.

Weiter in der Sendung:

  • Neue Ferienbetreuung für Nidwaldner Kinder
  • Vorschau auf die Obwaldner Wahlen, Teil 1

Beiträge

  • Wahlen in Obwalden Teil 1

    Am 7. März wird im Kanton Obwalden die Regierung und das Parlament neu gewählt. Von der fünfköpfigen Regierung treten alle wieder an.

    Neu will auch die SVP einen Sitz erobern.Im ersten Teil der Vorschau zu den Wahlen kommen Finanz-und Gesundheitsdirektor Hans Wallimann (CVP), Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker (CVP), Justiz-und Sicherheitsdirektorin Esther Gasser (FDP) und Bildungs-und Kulturdirektor Franz Enderli (CSP) zu Wort. Dazu improvisiert das Obwaldner Theaterduo 'Ohne Wiederholung' zu wichtigen Obwaldner Themen.

    Tuuli Stalder, Mirjam Breu

  • Enttäuschung im Muotathal über Strassensanierung

    Die Schwyzer Regierung will die Verbindungsstrasse vom Kantonshauptort ins Muotathal sanieren. Beim Kernstück Gibelhorn setzt sie auf den Ausbau der bestehenden Strasse für 46,3 Millionen Franken.

    Die Variante mit einem Tunnel lehnt die Regierung ab, weil sie zwar über 18 Millionen Franken mehr kostet, aber kaum mehr Vorteile im Bereich Sicherheit bringen soll. Im Muotathal, wo man sich stark für einen Tunnel eingesetzt hat, ist man enttäuscht.

    Dario Pelosi

Moderation: Karin Portmann, Redaktion: Miriam Eisner