Gift aus jedem fünften Cheminée

Seit zwei Jahren prüfen die Kantone Luzern, Schwyz und Uri auch kleine Holzfeuerungen auf Schadstoffe - rund ein Fünftel musste beanstandet werden. Ab 2010 kontrollieren nun auch die Kantone Nidwalden und Zug.

Weiter in der Sendung:

  • Tötung mit Insulin: Bundesgericht stützt Urner Urteil
  • Schneeschuh-Wanderer sollten Wildruhezonen beachten
  • Gespräch zum Jahresende: Die Luzerner Stadtparlamentarierin und Muslimin Ylfete Fanaj

Beiträge

  • Tötung mit Insulin: Bundesgericht stüzt Urner Urteil

    Eine Urnerin ist zu Recht wegen vorsätzlicher Tötung verurteilt worden, weil sie ihren Gatten mit Insulin vergiftet hatte. Es war auch korrekt, sie vom Vorwurf, ihre Stieftochter ermordet zu haben, freizusprechen.

    Dies hat das Bundesgericht festgestellt. Die Richter wiesen eine Beschwerde der Angeklagten und der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Urner Obergerichtes ab. Dieses hatte im Mai 2009 die heute 53 Jahre alte Frau wegen vorsätzlicher Tötung zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

  • Nidwalden und Zug: Cheminée-Sünder werden ermahnt

    Die Kantone Nidwalden und Zug führen auf den 1. Januar 2010 die Kontrolle von kleinen Holzfeuerungen ein. Kontrolliert werden alle regelmässig benutzten Holzfeuerungen, etwa Stückholzheizungen, Schnitzelfeuerungen, Kochherde, Kachel- und Zimmeröfen.

    Kaminfegerinnen und Kaminfeger überprüfen, ob in diesen Feuerungen nur naturbelassenes Holz verbrannt wird. In Schwyz, Zug und Luzern wurden diese Kontrollen vor zwei Jahren eingeführt, in Obwalden zu Beginn des Jahres 2009.

    Christian Oechslin

  • Ylfete Fanaj über die Islam-Debatte in der Schweiz

    Die Luzerner Stadtparlamentarierin Ylfete Fanaj ist wegen der Anti-Minarett-Initiative in eine Rolle hineingerutscht, die sie nicht gesucht hat: Sie wurde oft als Muslimin um Stellungnahmen gebeten, obwohl ihr ihre Religionszugehörigkeit nicht viel bedeutet.

    Beat Vogt

Moderation: Marlies Zehnder, Redaktion: Beat Vogt