IT-Streit: Comparex wehrt sich gegen Bison

Zwei Computerunternehmen aus Sursee liefern sich eine heftige Auseinandersetzung: Die Comparex Schweiz AG hat Strafanzeige gegen die Firma Bison erstattet. Dieser wird vorgeworfen, der Comparex 180 Mitarbeiter abgeworben und gegen Treu und Glauben gehandelt zu haben.

Weiter in der Sendung:

  • Martha Bächler, Frau Talamman von Engelberg, wird Geschäftsführerin der Standortpromotion Obwalden
  • Druckerei Odermatt aus Dallenwil macht die schönsten Bücher
  • Gemeinderat Kriens will Steuern erhöhen

Beiträge

  • Engelberger Frau Talammann weibelt bald für ganz Obwalden

    Martha Bächler, Frau Talammann von Engelberg, wird neu Geschäftsführerin der Standortpromotion Obwalden. Sie löst Ende August Knut Hackbarth ab. Das teilt die Obwaldner Staatskanzlei mit. Martha Bächler wird ihr politisches Amt Ende Jahr aufgeben.

    Die 55-jährige war zwölf Jahre lang Gemeinderätin, davon elf Jahre lang Frau Talammann.

  • Comparex zeigt Bison Schweiz AG an

    Die Comparex Schweiz hat Strafanzeige gegen Bison Schweiz AG mit Sitz in Sursee erstattet. Dieser wird vorgeworfen, der Comparex 180 der 200 Mitarbeitenden abgeworben und gegen Treu und Glauben gehandelt zu haben. Bison ist mit 30 Prozent an Comparex beteiligt.

    Wegen des "Überfalls" der Minderheitsaktionärin seien der Comparex Schweiz AG Kosten im hohen zweistelligen Millionenbereich entstanden, erklärte Comparex an einer Medienkonferenz. Bison Schweiz AG dementiert die Vorwürfen, die Mitarbeitenden hätten freiwillig gewechselt. Man sei sich keiner Schuld bewusst, erklärte Bison-Chef Rudolf Fehlmann auf Anfrage. Dass auf einen Schlag fast die ganze Belegschaft den Arbeitgeber wechselt, sei sehr ungewöhnlich. So die Beurteilung von Gabriela Riemer, Professorin für Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht an der Uni Luzern.

    Marlies Zehnder

  • Bund lässt Luzerner Erdgas-Transitleitung untersuchen

    Die Erdgas-Transitleitung zwischen Wallbach im Kanton Aargau und Ruswil wird überprüft, nachdem bei Schweissnähten oberflächliche Risse entdeckt wurden. Als Sofortmassnahme ordnet der Bund eine Reduktion des Drucks um 10 Prozent an.

    Neben den Sofortmassnahmen wurde für die nächsten Monate ein Programm mit Zusatzprüfungen angeordnet.

  • Zuger Staatsanwalt fordert 20 Monate für ehemaligen Amtsleiter

    Eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten und eine bedingte Geldstrafe von rund 25'000 Franken, dies fordert die Zuger Staatsanwaltschaft im Prozess gegen den ehemaligen Leiter des Amts für Straf-und Massnahmenvollzug.

    Ihm wird vorgeworfen, dass er in etlichen Fällen die angeordneten Massnahmen nicht vollzogen hat. Der Prozess beginnt am 24. Juni.

  • Nidwaldner Druckerei druckt am schönsten

    Grosse Ehre für die Druckerei Odermatt in Dallenwil NW: Auf der Gewinnerliste des Wettbewerbs „Die schönsten Schweizer Bücher" des Bundesamts für Kultur ist das Familienunternehmen gleich zweimal aufgeführt - dies als eine von ganz wenigen Schweizer Druckereien.

    Seit zwölf Jahren erhält die Druckerei Odermatt diese Auszeichnung ohne Unterbruch. Sehr zur Freude von Geschäftsführer Gerold Odermatt (links) und Marketingleiter Erich Keiser. Das «Regionaljournal Zentralschweiz» nimmt einen Augenschein in der Druckerei.

    Christian Oechslin

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Tuuli Stalder