Keine Engpässe mehr bei der Unterbringung von Asylsuchenden

Im Kanton Luzern kann wie geplant das Asylzentrum in Sempach geschlossen werden. Während eines Jahres wurden in einer Zivilschutzanlage Asylsuchende aus 19 Ländern betreut.

Weiter in der Sendung:

  • Schwyz liegt bei den Masernimpfungen massiv unter dem gesamtschweizerischen Schnitt
  • Die Rothenburger Pistor legt trotz Wirtschaftskrise in allen Bereichen zu
  • In Cham verursacht ein schwer alkoholisierter Autofahrer einen Unfall

Beiträge

  • Schwyz bei Masernimpfungen weiter unter dem Schnitt

    Die Schwyzer Behörden wollen, dass sich mehr Menschen impfen lassen. Besonders prekär sei es bei den Masern. Nicht einmal die Hälfte der Schwyzer Bevölkerung ist dagegen geimpft. In der Schweiz sind es über zwei Drittel.

    Deshalb werden jetzt in Schwyzer Apotheken und bei Ärzten Flugblätter aufgelegt.

  • Die Pistor in Rothenburg macht weniger Gewinn

    Der Zulieferer für Bäckereien und die Gastronomie hat trotz Wirtschaftskrise iin allen Sparten zugelegt und mehr Umsatz gemacht. Dieser liegt bei 715 Millionen Franken. Der Gewinn der Pistor ging zurück, weil die Genossenschafter höhere Rückvergütungen erhielten.

  • Schwer alkoholisierter Mann verursacht in Cham einen Unfall

    Bei einem Kreisel konnte der Unfallverursacher nicht mehr bremsen und kollidierte mit dem Auto vor ihm. Der Mann hatte 3.2 Promille im Blut. Die Zuger Polizei nahm ihm den Fahrausweis auf der Stelle ab.

  • Fünf jugendliche Täter durch die Schwyzer Polizei gefasst

    Die fünf Jugendlichen überfielen anfangs Jahr in Einsiedeln drei andere Jugendliche und erbeuteten mehrer hundert Franken. Die mutmasslichen Täter sind zwischen fünfzehn und siebzehn Jahre alt. Sie entwichen aus einer psychiatrischen Klinik und einer Jugendanstalt.

  • Trotz Schliessung hat es Platz in Luzerner Asylzentren

    Wie geplant schliesst der Kanton Luzern das temporäre Asylzentrum in der Zivilschutzanlage Sempach Ende April 2010. Das Zentrum wurde geöffnet, da der Bund dem Kanton Luzern montatlich bis zu 100 neue Asylsuchende zuwies.

    Mittlerweile hat sich die Situation entspannt, wie die Caritas sagt, die in Luzern die Unterbringung organisiert. Auch ohne Sempach habe es in den verbleibenden Wohnungen und zwei Zentren genügend Platz.

    Andrea Keller

Moderation: Mirjam Breu, Redaktion: Radka Laubacher