Luzerner Milchriese Emmi mit weniger Umsatz

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi konnte 2009 den Gewinn um 28,3 Prozent auf 75,3 Millionen Franken steigern, obwohl der Umsatz leicht gesunken ist. Grund ist einerseits ein konsequentes Kostenmanagement und andererseits ein besseres Finanzergebnis als im Vorjahr.

Weiter in der Sendung:

  • Obwalden will Steuern für tiefe Einkommen senken
  • Urner Landrat will Familien mit Kindern entlasten

Beiträge

  • Obwalden will tiefere Steuern für untere Einkommen

    Die Steuerstrategie des Kantons Obwalden wirke sich immer noch positiv aus, zu diesem Schluss kommt der neuste Wirkungsbericht der Obwaldner Regierung. Trotzdem bestehe Handlungsbedarf, gibt der Obwaldner Finanzdirektor Hans Wallimann zu.

    Die unteren und mittleren Einkommen müssten steuerlich noch stärker entlastet werden. Auf den Rahmen dieser Entlastung will sich die Obwaldner Regierung noch nicht festlegen.

  • Milchverarbeiter Emmi mit Umsatzrückgang

    Beim Milchverarbeiter Emmi ging der Umsatz im letzten Jahr um zwei Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zurück. Gleichzeitig stieg der Gewinn um rund 28 Prozent auf 75 Millionen Franken.

    Diese Gewinnsteigerung sei vor allem auf ein konsequentes Kostenmanagement zurückzuführen, teilte die Geschäftsführung von Emmi an einer Medienkonferenz in Luzern mit. In naher Zukunft will der Milchverarbeiter insbesondere im Ausland weiter wachsen.

    Christian Oechslin

  • Landrat Uri will Familien mit Kindern entlasten

    Gleich mehrere Forderungen kursierten im Urner Landrat rund um die Frage, wie Familien mit Kindern unterstützt werden können. Die SVP wollte Eltern, welche ihre Kinder zuhause ohne fremde Hilfe betreuen, steuerlich entlasten. Die CVP forderte Kinderzulagen für alle.

    Der Vorschlag hierzu: die Familienzulagen sollen nicht mehr von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen finanziert werden, sondern mit Steuergeldern.

Moderation: Tuuli Stalder, Redaktion: Dario Pelosi