Luzerner Reaktion auf Rüffel der Alternativmediziner

Die Luzerner Regierung liefert eine Klarstellung zur Abstimmungsbotschaft über die Naturheilkunde-Initiative. Grund ist ein Vorwurf der Föderation Alternativmedizin Schweiz, welche bemängelt hat, der Regierungsrat habe im Abstimmungsbüchlein falsch informiert.

Weiter in der Sendung:

  • Aussergewöhnlicher Todesfall in Emmetten
  • Internationale Auszeichnung für Ebikoner Kaffeeröster Rast
  • Serie Wauwilermoos: Die Aussensicht der Strafanstalt

 

Beiträge

  • Aussergewöhnlicher Todesfall in Emmetten

    In einer abgelegenen Liegenschaft in Emmetten wurde eine 48-jährige Frau tot aufgefunden. Nach Angaben der Kantonspolizei Nidwalden starb die Frau an Schussverletzungen. Noch ist unklar, ob es sich um einen Suizid, einen Unfall oder einTötungsdelikt handelt.

    Die Ermittlungen sind am Laufen, weitere Einzelheiten hat der Nidwaldner Verhörrichter für Freitag in Aussicht gestellt.

  • Klarstellung zur Abstimmung über die Naturheilkunde

    Die Luzerner Regierung stellt klar: Die Föderation Alternativmedizin Schweiz FAMS setzt sich bei der Abstimmung am 13. Juni für die Initiative "Ja zur Luzerner Naturheilkunde" ein.

    Die FAMS hatte die Regierung kritisiert, der Text im Abstimmungsbüchlein suggeriere, die FAMS mache sich für den Gegenvorschlag von Regierung und Parlament stark.

    Mirjam Breu

  • Rücktritt von Bobpilot Ivo Rüegg

    Im Alter von 39 Jahren zieht sich der Tuggener Bobpilot Ivo Rüegg vom Spitzensport zurück. Bei diesem Entscheid führt Rüegg berufliche Gründe an. Er habe die Möglichkeit, eine Ausbildung bei seinem Sponsor zu machen.

    Als grösste Erfolge hat Ivo Rüegg zwei Weltmeister-Titel vorzuweisen: 2007 in St. Moritz im Vierer-Bob und 2009 in Lake Placid (USA) im Zweier.

  • Neue Busspur auf Artherstrasse Zug

  • Wauwilermoos als früheres Internierten-Straflager

    In den 1940er-Jahren wurde auf dem Gebiet der heutigen Strafanstalt Wauwilermoos ein Internierten-Straflager errichtet. Insassen waren damals unter anderen Polen, Amerikaner, Deutsche und Franzosen.

    Sie wurden ins Wauwilermoos gebracht, weil sie in anderen Gefängnissen in der Schweiz straffällig geworden waren, nachdem sie in die Schweiz geflüchtet waren. Der Aufenthalt in den damaligen 22 Barracken geriet für viele von ihnen zum Albtraum.

    Christian Oechslin

  • Wauwilermoos kommt bei Bevölkerung gut an

    Die Strafanstalt Wauwilermoos liegt nur wenige Gehminuten von den Dorfzentren der Gemeinden Wauwil und Egolzwil entfernt. Die Felder und der Bauernhof, wo die Häftlinge täglich arbeiten, liegen im Naherholungsgebiet der beiden Gemeinden.

    Die Bevölkerung hat also regelmässig Kontakt zu den Häftlingen. Was denkt die Bevölkerung über die Strafanstalt? Haben die Leute Bedenken wegen ausbrechenden Häftlingen? Das «Regionaljournal Zentralschweiz» fragte nach.

  • Wauwilermoos: Egolzwiler Gemeindepräsident Urs Hodel

    Das Gefängnis Wauwilermoos liegt auf dem Gemeindegebiet von Egolzwil. Das Zusammenleben und die Zusammenarbeit mit der Gefängsnisleitung funktioniere gut, sagt der Gemeindepräsident Urs Hodel.

    Mit 45 Arbeitsplätzen sei die Strafanstallt eine wichtige Arbeitgeberin für die Gemeinde, mit spannenden Arbeitsplätzen.

    Radka Laubacher

Moderation: Peter Portmann, Redaktion: Dario Pelosi