Luzerner Regierung lehnt "Velo-Initiative" ab

Das Ziel der Initiative "Mehr fürs Velo" ist, die Anzahl Velofahrer auf den Strassen des Kantons Luzern innerhalb von zehn Jahren zu verdoppeln. Ein unrealistisches Ziel kommt die Luzerner Regierung zum Schluss und lehnt die Initiative ab.

Das nächste Wort hat das Parlament und am Schluss das Volk an der Urne.

Weiter in der Sendung:

  • Rekordmenge an Abfall im Kanton Uri gesammelt
  • Der Rotkreuzer Gemeinderat muss in Sachen Jugendpavillon nochmals über die Bücher
  • Das kantonale Musikfest in Willisau wirft seine Schatten voraus: auch für Dirigentin Martina Thalmann

Beiträge

  • Unrealistische "Velo-Initiative"

    Die Luzerner Regierung findet das Ziel der Initianten, die Anzahl Velofahrer im Kanton Luzern zu verdoppeln, unrealistisch. Deshalb lehnt die Regierung die Initiative der linken Parteien, dem VCS und Pro Velo ab.

    Das Radwegnetz werde ständig ausgebaut und der Kanton beteilige sich am Bau von Bike-and-Ride-Anlagen. Die Initiative kommt nun in den Luzerner Kantonsrat.

    Beat Vogt

  • Rekordmenge an Abfall im Kanton Uri gesammelt

    Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Organisation für Abfallbewirtschaftung Uri hervor. Gesammelt wurden gesamthaft 6'300 Tonnen Abfall.

    Weiter wurden die Aktionäre in Silenen informiert, dass sobald die Kehrrichtverbrennungsanlage im luzernischen Perlen gebaut ist, der Urner Abfall dahin befördert wird. Im Gegenzug wird Schlacke auf die Grossdeponie Attinghausen zurückbefördert.

  • Willisau erwartet 4'000 Musiker am kantonalen Musikfest

    Schon im Vorfeld sorgt das Musikfest für Aufregung. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Dabei will die Dirigentin der Brassband Kirchenmusik Wiggen -  Martina Thalmann - noch am Auftritt feilen.

  • Kontrolleure des Labors der Urkantone werden bedroht

    Wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, ist die Geschäftsprüfungskommission beunruhigt über zunehmende Drohungen gegenüber den Kontrolleuren. Vor allem bei Tierschutzkontrollen oder dem überprüfen von gefährlichen Hunden wurden Mitarbeiter bedroht.

    Auch die Impfung gegen die Blauzungernkrankheit führte zu Spannungen. Das Laboratorium der Urkantone mit Sitz in Brunnen hat nun bauliche Massnahmen zur Sicherheit getroffen.

Moderation: Radka Laubacher, Redaktion: Beat Vogt