Mehr Kontrolle im Schwyzer Sexgewerbe

Die Schwyzer Regierung will Missbräuche im Sexgewerbe besser bekämpfen. Mit der Revision des Gastgewerbegesetzes schlägt sie eine schärfere Kontrolle der Lokale vor, welche Sex-Dienstleistungen anbieten.

In den letzten Jahren ist die Zahl solcher Betriebe im Kanton Schwyz gestiegen und damit sind auch Konflikte häufiger geworden.

Weiter in der Sendung:

  • Luzerner Stadtrat hält an Abbruch der Traditionsbeiz Schmiede fest
  • Chamer Ortsparteien kritisieren zunehmenden Alleingang des Gemeinderats
  • Zuger Stadtrat verabschiedet Energiestrategie
  • Gute Noten für Urner Unterricht für Frühenglisch

Beiträge

  • Luzerner Stadtregierung will Traditionsbeiz Schmiede abreissen

    Die Luzerner Stadtregierung lehnt die Volksinitiative «Rettet die Schmiede» ab. Sie argumentiert, dass die Sanierung des Altbaus unwirtschaftlich wäre. Zudem behindere der Schmiede-Bau die Entwicklung des Pilatusplatzes. Der Stadtrat plant anstelle des Altbaus ein zehnstöckiges Bürogebäude.

    Der Grosse Stadtrat wird sich am 24. Mai mit der Volksinitiative befassen.

  • Mehr Kontrolle gegen Missbräuche im Sexgewerbe

    Die Schwyzer Regierung will Missbräuche im Sexgewerbe besser bekämpfen. Mit der Revision des Gastgewerbegesetzes schlägt sie eine schärfere Kontrolle der Lokale vor, welche Sex-Dienstleistungen anbieten.

    In den letzten Jahren ist die Zahl solcher Betriebe im Kanton Schwyz gestiegen und damit sind auch Konflikte häufiger geworden.

    Mit dem neuen Gastgewerbegesetz will Schwyz auch den Jugendschutz bei Alkohol und Drogen verbessern. So sollen unter anderem Beizen verpflichtet werden, alkoholfreie Getränke billiger anzubieten als das günstigste alkoholische Getränk.

    Die Vernehmlassung läuft bis am 10.August.

  • Ortsparteien Chams kritisieren Gemeinderat

    In einer gemeinsamen Interpellation kritisieren alle Ortsparteien Chams die politischen Abläufe bei der Kommissionsarbeit. Sie fordern, dass sie rechtzeitig informiert und stärker in die Entscheide miteinbezogen würden.

    Die Parteien schreiben, sie seien besorgt über den zunehmenden Alleingang des Gemeinderates und der Vewaltung.

Moderation: Thomas Fuchs, Redaktion: Andrea Keller